Rottenburg.- pm (13.08.2020) Die Umwandlung von innerörtlichen Brachflächen zu lebenswerten Quartieren – das hat das Städtebauförderungsprogramm „Wachstum und nachhaltige Erneuerung“ zum Ziel. In diesem Jahr werden Maßnahmen in 242 Städten und Gemeinden in Bayern gefördert. Mit dabei ist Rottenburg a.d. Laaber, wie Landtagsabgeordneter Helmut Radlmeier (CSU) mitteilt.
„Das Städtebauförderungsprogramm wird vom Bund und vom Freistaat getragen. 68 Millionen Euro stehen heuer für den Programmteil ‚Wachstum und nachhaltige Erneuerung‘ zur Verfügung“, erläutert Radlmeier. „Ziel ist die Revitalisierung von Quartieren. Damit wollen wir eine nachhaltige Innenentwicklung der Städte und Gemeinden erreichen“, führt der Landtagsabgeordnete aus. Zum Zuge kommt mit Rottenburg in diesem Jahr auch eine Kommune aus dem Landkreis Landshut: 160.000 Euro wurden der Stadt für ihre Maßnahmen bewilligt. „Mit den Fördermitteln kann Rottenburg Flächen auf dem ehemaligen Ziegeleigelände aufwerten und neugestalten. Außerdem gibt es Unterstützung bei der Wiedernutzbarmachung von Grundstücken im Umfeld des Rathauses“, informiert Radlmeier.
„Die Städtebauförderung wurde in diesem Jahr neu strukturiert und vereinfacht. Mit drei Programmteilen „Sozialer Zusammenhalt“, „Lebendige Zentren“ und „Wachstum und nachhaltige Entwicklung“ werden Kommunen nun unterstützt“, so Radlmeier. In allen drei Bereichen flossen Mittel in die Region Landshut: Der Stadt Landshut wurden Gelder im Bereich „Lebendige Zentren“ in Höhe von 60.000 Euro für die barrierefreie Gestaltung der Altstadt bewilligt. Zudem wurden ihr im Programmteil „Sozialer Zusammenhalt“ 180.000 Euro für die Umgestaltung des Spielplatzes im Stadtpark genehmigt. Im gleichen Programmteil erhielt Buch 800.000 Euro. Die Mittel werden für die Neugestaltung des gesamten Rathausplatzes sowie des Anschlusses des Platzes an die Hauptstraße genehmigt. Neben der allgemeinen Aufwertung des Areals steht dabei vor allem die Herstellung der Barrierefreiheit im Mittelpunkt.

