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Ans Denkmal denken: Ensembleschutz darf nicht „Abriss“ heißen

Firmerbräu Dachgeschoss

Im Dachgeschoss des Firmerbräu. Hier entstehen Wohnungen. - Fotos: W. Götz

Landshut – gw (02.09.2020) Wenn alles nach Plan läuft, wird im altehrwürdigen Firmerbräu in der Neustadt in einem Jahr wieder Bier in die Krüge fließen. Ermöglicht wird das durch die behutsame Sanierung des Gebäudes und des Nachbarhauses, der Neustadt Apotheke. Doch nicht immer wird Landshuts Historie in solch vorbildlicher Weise erhalten. Die Grüne MdL Rosi Steinberger lud zum Rundgang mit durchaus kritischen Anmerkungen.

Die Martinsschule, 1870 erbaut, später erweitert, bildet durchaus ein Sorgenkind, wenn es um den Erhalt historischer Gebäude geht. Sie bildet zusammen mit der Jesuitenkirche und dem gegenüberliegenden Kloster, der heutigen Polizei, den Abschluss der oberen Neustadt und steht unter Ensembleschutz. Die Stadt will das Gebäude loswerden, um die klamme Kasse mit 3,5 Millionen Euro zu füllen. Doch bisher fand sich kein Käufer, der den Komplex erhalten will. Daher wurde der Verkauf neu ausgeschrieben. Jetzt erhält der potentielle Käufer die Option, das alte Schulgebäude abzureißen und mit Neubauten zu ersetzen.

Dr. Sabine Weigand, Sprecherin für Denkmalschutz der Grünen Landtagsfraktion, warnte: “Ensembleschutz heißt nicht Abriss. Es handelt sich hier um ein sensibles Eck und Kommunen sollten Vorbld sein, die städtische Substanz zu erhalten.“ Ganz klar: Für die Martinsschule benötigt es eine gute Nutzungsidee, „aber hier ein Stück herauszuschneiden, birgt die Gafahr, dass viel kaputt gemacht wird.“ So empfiehlt auch das Landesamt für Denkmalschutz den Erhalt der Martinsschule.

Wie es besser geht, zeigten Anton und Tobias Hopfensberger, die Besitzer des ehemaligen Firmerbräu und der Neustadt-Apotheke gleich nebenan. Der gotische Bau mit baroker Fassade wird aufwändig saniert und bleibt erhalten, und das, obwohl sich die Gebäude in einem statisch schlechten Zustand befinden. Für Architekt Tobias Hopfensberger eine Herausforderung. Denn es gilt, den historischen Charakter zu erhalten und gleichzeitig moderne Formen des Lebens und Arbeitens zu ermöglichen. Dazu zählt etwa der Einbau eines Aufzugs für die Barrierefreiheit.

Firmerbräu Giebel

Der gotische Spitzgiebel bleibt erhalten.

Doch da und dort gibt es strenge Auflagen einzuhalten. Im hinteren Bereich etwa sollte ein begrüntes Dach entstehen. Aber weil das Dach schon immer mit Blech belegt war, soll es auch wieder so werden.

Das Wirtshaus soll auf jeden Fall bleiben. Hier war schon immer ein Wirtshaus“ so Anton Hopfensberger – das wohl älteste in Landshut. Im Rückbau schloss sich das Sudhaus an. Ein Brand in 1800 zerstörte viel. Seit 15 Jahren steht der Firmerbräu leer. In einem Jahr soll dort schon neues Leben in der Gaststube Einzug halten. Für das rund 170 m² große Wirtshaus wird übrigens noch ein Pächter gesucht.

Den Abschluss des Rundgangs bildete das City-Palais hinter dem Gasthaus Freischütz. Die Grünen Stadträte Sigi Hagl und Dr. Thomas Keyßner erinnerten sich mit Ungemach an die Sitzungen und Beschlüsse im Rathaus dazu. Christine Keyßner und Christoph Rabl mahnten, dass aus dieser baulichen Sünde für die Zukunft gelernt werden müsse. Sie sehen das City-Palais heute als Mahnmal einer Bausünde in der historischen Stadt.

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