Bayern - pm (08.09.2020) „Auch in Pandemiezeiten müssen wir unseren Kindern und Jugendlichen die bestmögliche Bildung zukommen lassen“, fordert Rosi Steinberger, grüne Landtagsabgeordnete aus Landshut, zum Schulstart am 8. September. Schon vor der parlamentarischen Sommerpause hat die Grüne Landtagsfraktion zahlreiche Ideen für den Schulalltag in Pandemiezeiten in den Landtag eingebracht.
In einem Maßnahmenpaket wurden diese nun gebündelt und auch schnelle Vorgehensweisen für den Ernstfall erarbeitet. Regelmäßige Tests, Smart Distancing statt Social Distancing, eine umfangreiche digitale Ausstattung für die Lehrkräfte und Schüler*innen sowie die passende Infrastruktur für das Lernen in der Schule sind Teile des Konzepts der Grünen für den bayerischen Schulstart 2020. „Es gilt das Infektionsrisiko für alle Beteiligten der Schulfamilie so gering wie möglich zu halten. Wir müssen einen erneuten Bildungs-Lockdown mit all seinen negativen Auswirkungen verhindern und auch in Corona-Zeiten Bildungsgerechtigkeit ermöglichen – kein Kind darf zurückbleiben“, so die grüne Landtagsabgeordnete.
Einige der Maßnahmen wurden bereits von der Söder-Regierung übernommen. Dazu gehört unter anderem die Kostenübernahme von Verstärkerfahrzeugen für den Schulbetrieb durch den Freistaat. Denn auch auf dem Schulweg braucht es Infektionsschutz und der darf nicht von der Finanzkraft der Kommunen abhängen.
„Wie auch immer sich das Infektionsgeschehen entwickelt: Wir müssen das Konzept ‚Schule‘ so gut organisieren, dass es den möglichen Corona-bedingten Veränderungen standhält und unsere Kinder und Jugendlichen nicht weiter auf der Strecke bleiben“, appelliert Rosi Steinberger an die Staatsregierung.

