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Reichskanzler Otto von Bismarck siegt über Wilhelm Högner und Kurt Eisner

König Steinberger

Trotz der Argumente von Anja König (links) und Patricia Steinberger hatte der Antrag nur geringe Chancen. Foto: W. Götz

Landshut – (gw) Die 141 Bewohner und Gewerbetreibenden am Bismarck-Platz müssen ihre Adresse nicht in Wilhelm-Högner-Platz bzw. Kurt-Eisner-Platz ändern. Ein entsprechender Antrag von SPD und Linke/mut wurde abgelehnt. Interessant dabei: Der Bismarck-Platz hatte früher schon verschiedene Namen, wie Obeliskenplatz oder Seligenthaler-Platz, informierte der Leiter des Stadtarchivs Gerhard Tausche.

Für die SPD und Linke/mut stellt Otto von Bismarck eine historisch umstrittene Person dar, weshalb sie vorschlugen, den Bismarck-Platz in Wilhelm-Högner-Platz bzw. Kurt-Eisner-Platz umzubenennen. Högner gilt als Vater der bayerischen Verfassung und Eisner war vom November 1918 bis zu seiner Ermordung der erste Ministerpräsident des Freistaats Bayern.

In ihrem Statement sagte Anja König (SPD), Bismarck hat dem Kaiser gehuldigt und Bayern in seiner Eigenständigkeit geschwächt. Ihr geht es darum, dass mit dem Obelisken am Bismarckplatz an Gefallene aus dem Deutsch-Französischem Krieg (1870/71) erinnert wird, die sinnlos gefallen sind. Für diesen Krieg hat Bismarck das letzte Tröpfchen Öl ins Feuer gegossen.

Bismarck hat auch Kolonien zu Schutzgebieten erklärt und dies war der Grundstein für eine Deutsche Kolonialherrschaft mit rassistischen Zügen, so König. Anstatt Bismarck zu huldigen, wünscht sich Anja König Politiker, die für Bayern großes geleistet haben, Würde für ihre Verdienste entgegenzubringen.

Stadtarchivar Gerhard Tausche informierte, dass Im Jahr 1915 anlässlich des 100. Geburtstages von Otto von Bismarck der damalige Obelisken-Platz vormals „Vorm Kloster“ nach dem ersten Reichskanzler benannt wurde. Am 23. Januar 1946 wurde der Bismarckplatz in „Seligenthalerplatz“ umbenannt, um „u.a. den Militarismus“ zu bekämpfen. Am 16. Dezember 1949 wurde dieser Beschluss rückgängig gemacht, da die Bevölkerung an dem althergebrachten Namen festhielt.

 Seitens des Stadtarchivs sah Tausche keine Notwendigkeit den Platz nochmals umzubenennen. Eine Umbenennung hätte für die 141 Anwohner einen ungeheuren Aufwand mit der zwingenden Änderung der Adresse in Pässen, bei Versicherungen etc. zur Folge.

Lothar Reichwein (CSU) stellte sich hinter Tausches Vorschlag. „Der Antrag hat Unruhe am Bismarck-Platz“ aufkommen lassen. Der Platz soll so bleiben wie er ist.“ Für Patricia Steinberger (SPD) ging es nicht um Aufsehen, sondern um die Auseinandersetzung mit der Geschichte.

Mit einer SPD-Gegenstimme von Patricia Steinberger wurde entschieden, dass der Bismarck-Platz seinen Namen behält.

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