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MdB Roth und MdB Grundl: Erklärung zum heutigen Tag des Gedenkens an die Opfer des Holocaust

grundl erhard straubing neuclaudia roth schw weißBerlin - pm (27.01.2021) Zum heutigen Tag des Gedenkens an die Opfer des Holocaust veröffentlichen die Grünen Bundestagsabgeordneten Claudia Roth, Sprecherin für Auswärtige Kulturpolitik und Erhard Grundl, Sprecher für Kulturpolitik die folgende Erklärung bzw. Stellungnahme:

Am 27. Januar 1945, heute vor 76 Jahren, befreite die Rote Armee das Vernichtungslager Auschwitz-Birkenau in Polen. Das Tor zur Hölle wurde aufgestoßen, die unvorstellbaren Gräueltaten, die Deutsche dort, wie in unzähligen anderen Vernichtungs- und Arbeitslagern in Europa, verübten, wurden für die Weltöffentlichkeit sichtbar.

Die Opfer von Hitlers Herrenmenschenideologie, die mit zynischer Perfidie und bürokratisch straffer Organisation verfolgt wurden, waren Jüdinnen und Juden, Homosexuelle, Sinti und Roma, Menschen mit geistigen oder körperlichen Behinderungen, Zeugen Jehovas, Kriegsgefangene und sogenannte Asoziale. Dazu kamen die vielen Opfer der Kampfhandlungen und Vertreibungen eines entgrenzten, die Welt an den Abgrund führenden „totalen“ Krieges

Das Ende des Nazi-Regimes liegt inzwischen ein Lebensalter zurück. Die wenigen Zeitzeug*innen sind heute hochbetagt, die meisten längst verstorben. Gerade weil das Zeitalter der Zeitzeug*innen zu Ende geht, bleibt der 27. Januar für immer wichtig, auch hier bei uns in Bayern, wo nicht zuletzt Namen wie Dachau und Flossenbürg symbolisch für den Menschhass der Nationalsozialisten stehen. Auch in Bayern wurden jüdische Frauen und Männer enteignet, gedemütigt, deportiert und ermordet – oft unter den Augen der schweigenden Bevölkerung.

Die sogenannten Stolpersteine etwa in Straubing, Landshut, Deggendorf. Augsburg und Passau gedenken einiger dieser zerstörten Leben.
Auch in Niederbayern wurden polnische Kriegsgefangene, denen eine Beziehung zu deutschen Frauen vorgeworfen wurde, hingerichtet. Es gibt inzwischen einige Mahnmale zur Erinnerung daran, u.a. in Zachenberg. Auch in Niederbayern wurden geistig Behinderte und psychisch Kranke als lebensunwertes Leben stigmatisiert, zwangssterilisiert, durch sogenannte Hungerkost getötet oder zur Ermordung abtransportiert. Die Gedenkstätte in Mainkofen erinnert an dieses Morden vor unserer Haustür. Auch in Schwaben und Augsburg mussten Menschen aus den Konzentrationslagern Zwangsarbeit für die Rüstungsindustrie und den Vernichtungskrieg leisten und die Mitglieder der  Synagogengemeinden, u.a. in Augsburg wurden, wenn sie nicht rechtzeitig fliehen konnten, nach Riga, Piaski, Theresienstadt und Auschwitz deportiert und dort ermordet.

Das vielfältige jüdische Leben, das auch Augsburg seit langem bereicherte, wurde ausgelöscht, große jüdische Textilbetriebe wie Kahn & Arnold oder das Warenhaus der Gebrüder Landauer fielen der sogenannten „Arisierung“ zum Opfer. Auch in Schwaben wurde mit großem Eifer umgesetzt, was dem Fanatismus der Nationalsozialisten entsprang. Gerade heute sollten wir uns erinnern, dass der Vernichtung der Menschen die Vernichtung und Ausgrenzung durch Worte voranging, dass dem Sagbaren das Machbare folgte.

Toleranz, Empathie und Gerechtigkeit sind keine Selbstverständlichkeit - das müssen wir immer wieder schmerzlich erfahren. Die gefährlichsten Gegner der Menschlichkeit und der Demokratie sind die Gleichgültigkeit und das Vergessen. Es geht für uns darum, das Erinnern wachhalten, denn nur das bewahrt uns vor der Wiederholung.

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