Frank Steinberger, Sprecher der Landkreisgrünen
Landkreis Landshut - pm (31.01.2021) Bei ihrer Januar-Vorstandssitzung diskutierten die Landkreis-Grünen die Möglichkeiten für mehr Homeoffice. Zahlen der Hans-Böckler-Stiftung zeigen nämlich, dass aktuell nur etwa halb so viele Menschen im Homeoffice arbeiten wie im April 2020, obwohl viele Menschen gerne von zu Hause arbeiten würden. - Der Sprecher der Landshuter Landkreisgrünen, Frank Steinberger, meint: „Die aktuellen Maßnahmen sind richtig und wichtig, denn die Infektionszahlen müssen jetzt gesenkt werden. Aber warum gelten bei Freizeit und für Familien harte Regeln, während bei Unternehmen weiterhin auf freiwillige Appelle und dringende Bitten gesetzt wird?“
In der aktuellen Phase der Pandemie müsse das Homeoffice in allen Bereichen, in denen es möglich ist, die Regel und nicht die Ausnahme sein. Das schütze nicht nur die Menschen im Homeoffice. Wenn mehr Büros geschlossen blieben, sinke das Ansteckungsrisiko auch für den Kassierer im Supermarkt oder die Handwerkerin auf der Baustelle, so Steinberger.
Auch Marlene Schönberger, Co-Sprecherin des Kreisverbands und Kreisrätin, betont: „Für betroffene Beschäftigte oder Unternehmen, die Beratung suchen, braucht es eine Hotline, auch auf Landkreisebene. Viele Betriebe, aber auch Beschäftigte haben Fragen zu technischen und rechtlichen Möglichkeiten. Die vorhandenen Potentiale für Homeoffice und somit den Schutz von Menschen im Betrieb müssen endlich ausgeschöpft werden.“ Die Infektionszahlen jetzt so niedrig wie möglich zu drücken, sei auch für den lokalen Einzelhandel, der Kulturszene oder die Kleinsten in Kitas und Schulen wichtig, ergänzt Schönberger.

