
Elf junge Frauen beim digitalen Auftakttreffen von FRIDA, der Beirat, der sich mehr junge, weibliche Interessensvertretung zum Ziel gesetzt hat – Interessierte sind weiter jederzeit willkommen.
Region Landshut - pm (11.03.2021) Trotz guter Erfolge bei den Kommunalwahlen im Frühjahr 2020: Es ist noch Luft nach oben für die Beteiligung von Frauen in der Kommunalpolitik – auch in der Region Landshut.
Um das Interesse vor allem jüngerer Frauen an einem möglichen politischen Engagement auf kommunaler Ebene zu wecken, haben die Gleichstellungsbeauftragten des Landkreises Landshut einen Beirat junger Frauen ins Leben gerufen. Der Beirat wird vom Forschungsprojekt FRIDA an der Hochschule Landshut wissenschaftlich begleitet. Vor kurzem fand das Auftakttreffen statt – mit großer Resonanz: Dreizehn junge Frauen zwischen 15 und 27 Jahren waren interessiert, sich dem Beirat anzuschließen, der sich die Interessenvertretung junger Frauen in der Region auf die Fahnen geschrieben hat. Neumitglieder sind weiter jederzeit willkommen.
Vor allem junge Frauen an politisches Engagement heranzuführen ist eines der Ziele des Forschungsprojekts FRIDA, das dem Bayerischen Forschungsverbund „ForDemocracy – Zukunft der Demokratie“ angehört. Durch die Gründung eines „Beirats junger Frauen“ wird eine Plattform zur Vernetzung und zum Austausch geschaffen. Dem Aufruf des Landkreises und der Hochschule sind dreizehn Teilnehmerinnen aus der Region gefolgt, die sich in einem Auftakttreffen – pandemiebedingt digital durchgeführt – kennengelernt und verschiedene Themen erarbeitet haben, die sie stellvertretend für Frauen ihrer Altersgruppe bearbeiten und auch an Entscheidungsträger in der Region herantragen wollen.
Besonderes Augenmerk wollen die Beirätinnen auf die Themen Mobilität, Bildung, Sexismus im Alltag, Vereinbarkeit von Beruf und Familie sowie individuelle Zukunftsplanung und Freizeitgestaltung legen.
Die Gleichstellungsstelle des Landkreises Landshut unterstützt das Forschungsprojekt von Prof. Barbara Thiessen, Professorin für Soziale Arbeit und Gender Studies, und der Soziologin Mina Mittertrainer der Hochschule Landshut quasi seit der ersten Stunde. Deshalb war es für die Gleichstellungsbeauftragten Gudrun Kolbeck-Schaefer und Christiane Berleb keine Frage, sich auch bei FRIDA zu engagieren: „Die Idee, mehr Frauen für die Kommunalpolitik zu begeistern, ist nicht neu: Mit Unterstützung der Gleichstellungsstelle, hier noch durch Karin Boerboom und Claudia Hauner vertreten, wurde auch das Bündnis „Frauen für die Kommunalpolitik“ gegründet – zwei der Mitglieder sind auch in den Kreistag gewählt worden und vertreten dort erfolgreich die weiblichen Interessen“, erklären die beiden Gleichstellungsbeauftragten.
Dass nun junge Frauen im Fokus stehen, ist für die Verantwortlichen auch ein Aspekt für eine nachhaltige Regionalentwicklung: „Wenn junge Frauen eine Gegend verlassen, dann stirbt sie aus. Denn sie sind die Zukunft, bestimmen Attraktivität und Vitalität ländlicher Räume. Doch um sie vor Ort halten zu können, braucht es Gestaltungs- und auch Entfaltungsmöglichkeiten“, waren sich die Teilnehmerinnen einig.
Der Beirat der Gleichstellungsstelle Landshut wird sich regelmäßig austauschen – das nächste Treffen ist für den 16. April am Abend geplant. Interessierte können sich gerne weiter einbringen – für weitere Informationen stehen die beiden Gleichstellungsbeauftragten Gudrun Kolbeck-Schaefer und Christiane Berleb unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! zur Verfügung.
Elf junge Frauen beim digitalen Auftakttreffen von FRIDA, der Beirat, der sich mehr junge, weibliche Interessensvertretung zum Ziel gesetzt hat – Interessierte sind weiter jederzeit willkommen.

