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Ausmaß des Fischsterbens immer noch nicht abzusehen. MdL Ruth Müller beim Fischereiverein Langquaid

Fischereiverein Langquaid

Vorsitzender Fischereiverein Josef Englbrecht mit MdL Ruth Müller (3. v. l.) und der SPD-Vorsitzenden Kirsten Reiter (r.) - Foto Claudia Schmargenhof

Langquaid - pm (18.09.2021) Nachdem die Landtagsabgeordnete Ruth Müller bei einem Besuch in Langquaid von dem mysteriösen Fischsterben erfahren hatte, das sich am 1. Juli in den Gewässern der Langquaider Fischer ereignet hatte, beschloss sie, eine formelle Anfrage zu den Erkenntnissen der offiziellen Stellen an die Staatsregierung zu stellen.

Ruth Müller, die innerhalb der SPD-Landtagsfraktion auch den Bereich Landwirtschaft betreut, ließ es sich nicht nehmen, das nun eingegange Antwortschreiben mit den Langquaider Fischern persönlich zu besprechen, dabei wurde sie von einigen Mitgliedern des SPD-Ortsvereins begleitet.

Bei diesem Austausch wurde klar, dass die Ursache des Fischsterbens bisher nicht herausgefunden werden konnte. Bei der Analyse der Proben wurde kein bekannter Schadstoff identifiziert. Obwohl der Ausgangspunkt des Ereignisses dank der unmittelbar erfolgten Begehung auf 50 Meter genau bekannt ist, seien alle Ermittlungen im Sande verlaufen und mittlerweile auch eingestellt, so der Vorsitzende des Fischereivereins Josef Englbrecht. Der betroffene Bereich der Laber und des Mordackerbaches seien mittlerweile wieder zur Fischereinutzung frei gegeben. Zurück bleibe aber immer noch ein großes Unbehagen und die Befürchtung, dass ein solches Ereignis jederzeit wieder passieren könne, da man keine Schutzmassnahmen treffen könne. „Der Schaden am gesamten Ökosystem des Laber-Abschnittes ist viel fundamentaler als es die Pressebilder mit den toten größeren Fischen vermuten lassen“, machte Englbrecht deutlich. Denn viele kleinere Fischarten sind tot auf den Boden der Laber gesunken oder im Geäst hängen geblieben, ohne dass man sie erfassen konnte. Kleinfische wie die Nase seien für das Ökosystem und für die Nahrungskette auch anderer Fische und Vogelarten unerlässlich. „Die Gewässer waren auf einer Länge von 10 Kilometern vom Fischsterben betroffen. Etwas Vergleichbares habe es in der 40jährigen Vereinsgeschichte noch nie gegeben“, so Hans Müller von den Fischern.

Viele Arten, die wenigsten davon Speisefische, müssten wohl mit großem Aufwand und Kosten wieder eingesetzt werden, schilderten die Fischer aus ihrer praktischen Erfahrung. Welche Maßnahmen genau nötig sein werden, werde demnächst mit Hilfe der Fischereifachberatung ermittelt. Das volle Ausmaß des Schadens sei zum jetzigen Zeitpunkt immer noch nicht abzusehen, so die Mitglieder des Fischereivereins.

Diese Details wurden mit großem Interesse aufgenommen, beeindruckt zeigten sich die Abgeordnete und die Langquaider SPD-Mitglieder von dem Selbstverständnis der Fischer als Heger und Pfleger ihrer Gewässer im Naturraum Labertal.

Die SPD-Fraktionsmitglieder des Langquaider Gemeinderates versprachen ihre Unterstützung für finanzielle Hilfen bei den anstehenden Maßnahmen. „Wir müssen hier wirklich noch einmal genauer hinschauen, wenn wir verhindern wollen, dass sich diese ökologische Katastrophe noch einmal wiederholt“, sicherte Ruth Müller, MdL den Mitgliedern des Fischereivereins Langquaid ihre Unterstützung zu.

 

 

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