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„Busse Baby“ lässt grüßen – Was Gutachter vorschlagen

Buskonzept Landshut

Vorschläge, wie das Busangebot in Landshut verbessert werden kann. - Grafik: PTV-Group

Landshut – gw (21.06.2022) Exakt mit 67,93 Prozent votierten die Landshuter am 24. September 2017 per Bürgerentscheid, dass Landshut das Angebot der Stadtbuslinien um 30 % erhöht. Jetzt, knapp fünf Jahre später, geht es nach und nach um die Umsetzung. Im Verkehrssenat stellten Gutachter verschiedene Ausbaupläne dar und wieder ging es um den illegalen Verkehr durch die Spiegelgasse und das Balsgäßchen.

Um dem Ziel nach einem besseren Bussystem für Landshut näher zu kommen, engagierte die Stadt die PTV Planung Transport Verkehr GmbH mit Sitz im badischen Karlsruhe das sich im Besitz der Porsche Automobil Holding befindet. Deren Mitarbeitet Rimbert Schürmann stellte verschiedene Maßnahmen den Mitgliedern des Finanz-, Wirtschaft- und Verkehrssenat vor.

Eines der Ergebnisse hieß: „Innerhalb der Stadt sind fast alle Bereiche gut erschlossen“. „In der Regel ist maximal ein Umstieg zum erreichen der Ziele in Landshut nötig und die Ziele werden von überall in ausreichender Schnelligkeit erreicht“, erläuterte Rimbert Schömann den Stadträten. Doch es gibt auch Probleme, wie bei der Ringlinie 7, die in der oberen Altstadt wendet, da eine direkte Durchfahrt nicht möglich ist.

Rimbert Schürmann

Rimbert Schürmann erläutert die verschiedenen Varianten, um das Landshuter Busnetz zu optimieren. - Fotos: W. Götz

Eine Idee wäre mit der Linie 7 durch die Spiegelgasse und die Neustadt zu führen. Aber bei einem Gegenverkehr von gut 2.200 Fahrzeugen am Tag wäre das praktisch nicht umsetzbar. Alternativ könne dazu ein sogenannter „Midibus“ auf der Strecke eingesetzt werden. Mit zehn Metern Länge bietet er aber nur 20 bis 30 Sitzplätze. Unproblematischer wäre es mit den Midibus über die Domfreiheit am Augstiner vorbei und über die Kirchgasse in die Neustadt zu lenken, in umgekehrter Richtung die Spiegelgasse zu nutzen. Würde dann die Linie 7 per Midibus auch noch den Südbahnhof erschließen und mit einer höhren Taktzahl fahren, ergeben sich Mehrkosten von rund 310.000 Euro.

Bei der Linie 11 sehen die Gutachter das Potential, die künftige Bebauung des Hitachi-Geländes zu berücksichtigen und einen weiteren Haltepunkt einzurichten. Mit einem 30-Minuten-Takt würden Mehrkosten von rund 220.000 Euro entstehen.

Eine Verlängerung der Linie 6 zur Hochschule würde die Linie 3 entlasten. Allerdings gibt es an der Hochschule keine Wendemöglichkeit sondern erst in Auloh. Die zusätzlichen Kosten betragen mindestens 200.000 Euro. Die Linie 3 zwischen dem Hauptbahnhof und Auloh auf 15 Minuten zu verdichten würde mit rund 540.000 Euro zu Buche schlagen, ein durchgehender 15-Minuten-Takt der Linie 1 wird mit zusätzlichen 790.000 Euro beziffert.

Was die Taktfrequenz anbelangt, schlagen die Gutachter 15/30-Minuten Schritte vor. Ein 10/20-Minuten-Takt würde in den Nebenzeiten zu Taktlücken führen. Am Beispiel der Linie 1 führen sie aus, liegt der Fahrzeugbedarf bei einem 30-Minuten-Takt bei drei Bussen, bei einem 20-Minuten-Takt bei 5 Fahrzeugen.

Unterm Stich ermitteln die PTV-Gutachter folgende Kosten:

  • Linie 5: Feinerschließung Moniberg
  • Linie 11: Erschließung der Neubaugebiete
  • Linien 8/10: zum Sportzentrum West
  • Linie 7: Innenstadtdurchfahrt

Diese Paket würde rund 5 Prozent mehr Busleistung zu jährlichen Kosten von rund 300.000 Euro kosten.

Sollten diese Maßnahmen umgesetzt werden

  • Linie 3: Verdichtung auf 15-Minuten-Takt
  • Linie 5: Feinerschließung Moniberg
  • Linie 11: Erschließung der Neubaugebiete
  • Linie 10: Verdichtung auf Teilstecken und Innenstadtdurchfahrt
  • Linien 8/10: zum Sportzentrum West
  • Linie 7: Verdichtung auf 30-Minuten-Takt und Innenstadtdurchfahrt

würden jährliche Mehrkosten von 1,2 Millionen Euro veranschlagt.

Prof Dr Frank PalmeFür Prof. Dr. Frank Palme soll Busfahren in Landshut "richtig geil" werden.

Prof. Dr. Frank Palme (Grüne) eröffnete als Mitbegründer des Bürgerentscheids „Busse Baby“ die Aussprache: „Es geht um die Mobilität der Zukunft“ und dazu sollten mit On-Demand-Lösungen und intelligenten Busrouten mehr Fahrgäste gelockt werden. Auch der 20-Minuten-Takt solle weiter überlegt und natürlich die Bürger in die weitere Gestaltung des Busnetzes beteiligt werden.

„Die Schwachstelle Altstadt anzugehen“, darin sieht Ludwig Zellner (CSU) deutliche Verbesserungen aber auch für den verbotswidrigen Durchgangsverkehr durch das Balsgässchen deutliche Verschlechterungen. Auf jeden Fall begrüßt er die Anbindung des Südbahnhof an das ÖPNV-Liniennetz.

„Man solle endlich mutig sein, die Spiegelgasse für den Individualverkehr zu sperren“, forderte Stefan Gruber (Grüne). Ungern möchte er allerdings Busse durch die Fußgängerzone in der Domfreiheit fahren lassen.

Was die Spiegelgasse anbelangt, verwies Bernd Friedrich (BfL) auf die vielen mehrheitlichen Entscheidungen gegen eine Verkehrsveränderung im Stadtrat. Das stieß bei Anja König (SPD) auf wenig Verständnis: Eine Balsgassenschranke war nie möglich, aber versenkbare Poller für einen Bus durch die Kirchgasse sollten dagegen realisierbar sein. Sie könne sich auch weitere verkehrspolitische Maßnahmen für Landshut vorstellen, wie höhere Parkplatzgebühren oder die Ausweitung von Fußgängerzonen.

Elke März Granda

Elke März-Granda wünscht, auch den Schienenverkehr in das Konzept mit einzubeziehen.

Elke März-Granda vermisste in den Vorschlägen der Gutachter wie eine Trambahn oder weitere Bahnhaltepunkte den Verkehr in Landshut entlasten könnten. Für Jutta Widmann (FW) war es „gut zu hören, dass wir einen guten Ist-Zustand haben“ und erkundigte sich, ob schon die künftige Westanbindung in die Planungen mit einbezogen wurde? Oberbürgermeister Alexander Putz antwortete, dass mit einer Westtangente frühestens 2028 zu rechnen sei.

Ob das höhere Defizit der Landshuter Stadtbusse dann über höhere Gas- oder Strompreise der Landshuter Stadtwerke finanziert werden soll, wollte Klaus Pauli (FW) wissen, was OB Putz verneinte: Das Defizit müsse dann durch den Stadthaushalt ausgeglichen werden.

Oberbürgermeister Alexander Putz

OB Putz: Ein besseres Busangebot wird die Stadtkasse stärker belasten.

„Das Busfahren muss künftig so geil sein, dass jeder gerne sein Auto stehen lässt“, fasste Prof. Dr. Frank Palme das Ziel von „Busse Baby“ zusammen. Dabei geht es um eine Angebotsausweitung um 30 Prozent, „denn wir unterhalten uns auch über Klimaschutz.“

Hier der Link zur Präsentation der Gutachter: https://ris.landshut.de/buergerinfo/getfile.php?id=148762&type=do

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