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Umweltdelikt: 8 Bundesbeamte vermutlich durch Gemisch mit Salzschlacke verletzt

SEIBERSDORF. Mehrere Beamte der Bundespolizeiinspektion Freyung waren am Dienstag, 02.06.15, gegen 20.00 Uhr, an einer Kontrollstelle im Bereich des Parkplatzes Seibersdorf-Nord (Hart) an der Bundesstraße 12 im Einsatz. An einem dort geparkten Schüttgutauflieger stellten die Beamten eine auslaufende, außergewöhnlich intensiv riechende Flüssigkeit fest.

Sie verständigten die Beamten der Polizeiinspektion Simbach am Inn. Mittlerweile konnte festgestellt werden, dass es sich bei der Ladung um sog. „Salzschlacke" handelt, die in gewisser Kombination bei Einatmung gesundheitsschädlich wirken kann. Acht Beamte der Bundespolizei wurden verletzt, die polizeilichen Ermittlungen in Zusammenarbeit mit zahlreichen Fachdienststellen und –behörden dauern an.

Die Beamten der Bundespolizeiinspektion Freyung errichteten zur oben genannten Zeit an der eingangs genannten Örtlichkeit eine Kontrollstelle. Neben mehreren Lkws, deren Fahrer ihre Lenk- und Ruhezeiten auf diesem Parkplatz einbrachten, war auch ein sog. Schüttgutauflieger, dessen Ladung mit Plane abgedeckt war, abgestellt. Zugmaschine und dazugehöriger Fahrer waren nicht zugegen. Die Beamten stellten fest, dass aus dem Auflieger geringe Mengen einer ungewöhnlich riechenden Flüssigkeit ausliefen, von der später wiederum festgestellt wurde, dass es sich dabei um sogenannte „Salzschlacke", kombiniert mit Wasser handelte. Der Auflieger war den Vorschriften konform mit einem "A" als Kennzeichnung für einen Abfalltransport gekennzeichnet.

Aufgrund der räumlichen Nähe zum „Stoff" atmeten acht Bundespolizeibeamte diese Gase bzw. Dämpfe ein und mussten sich in Folge aufgrund Atemwegs- und Augenreizungen, sowie erhöhtem Blutdrucks in ärztliche Behandlung begeben. Die Beamten wurden in vier verschiedene umliegende Kliniken eingeliefert bzw. eigenständig dorthin gebracht. Alle sind nach jetzigem Kenntnisstand leicht verletzt. Zwei Beamte mussten zur Beobachtung stationär aufgenommen werden, die anderen sechs konnten die Krankenhäuser nach kurzer ambulanter Behandlung noch am selben Tag wieder verlassen. Heute wurde bekannt, dass auch die beiden stationär liegenden Beamten die Klinik wieder verlassen durften, sie sind jedoch weiterhin dienstunfähig.

Der betroffene Auflieger wurde durch eingesetzte Feuerwehrkräfte, die über die Integrierte Leitstelle in Passau angefordert wurden, geöffnet, dann gesichert und auch im Umfeld des Gefährts Schadstoffmessungen durchgeführt; diese ergaben in einem Abstand von wenigen Metern schon keine nachweisbaren Schadstoffwerte mehr. Trotzdem wurde aus Sicherheitsgründen der Parkplatz unverzüglich nach und nach geräumt und durch die zuständige Straßenmeisterei komplett für die Einfahrt gesperrt.

Die fachliche Würdigung des Falles erfolgt durch den Gefahrguttrupp des Polizeipräsidiums Niederbayern, strafrechtliche Ermittlungen unter anderem wegen diverser Umweltstraftaten und fahrlässiger Körperverletzung wurden bereits in die Wege geleitet.
Die polizeiliche Sachbearbeitung obliegt den Ermittlern der Kripo Passau. Nach derzeitigem Stand der Ermittlungen muss davon ausgegangen werden , dass diese geladene „Salzschlicke" aufgrund von Mängeln bei der Beförderung bzw. an der Beschaffenheit des Schüttgutaufliegers aufgrund Regens durch die Plane mit Wasser in Berührung kam, demzufolge eine besondere Reaktion zeigt und dadurch Gase bzw. Dämpfe (Ammoniak) erzeugt werden, die bei intensivem Einatmen gesundheitsschädlich sein können. Unter spezielle, gefahrgutrechtliche Vorschriften fällt diese Art der Ladung nicht, insofern entfällt auch eine Kennzeichnung als Gefahrgut.

Der Halter des geparkten Aufliegers konnte mittlerweile ausfindig gemacht werden. Es handelt sich dabei um eine Logistikfirma aus dem Kreis Unna in Westfalen. Die Vernehmungen aller in diesem Zusammenhang relevanten Personen dauern an. Auch mit dem Fahrer wurde bereits Kontakt aufgenommen.

Da es sich um einen grenzüberschreitenden Abfalltransport handelt, wurde zuständigkeitshalber auch die Regierung von Niederbayern in die Ermittlungen eingebunden. Auch das Wasserwirtschaftsamt Passau und der ABC-Zug der Feuerwehr waren bzw. sind mit dem Fall befasst.

Die Ermittlungen werden mit Hochdruck fortgesetzt. Bei Vorliegen weiterer nennenswerter Erkenntnisse wird nachberichtet.

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