REGIERUNGSBEZIRK NIEDERBAYERN – LANDSHUT – STRAUBING (03.01.2017) Der erste größere Wintereinbruch führte vor allem am Nachmittag und auch am Montagabend (02.01.) in Niederbayern zu einer Vielzahl von Verkehrsunfällen. Dabei wurden mehrere Menschen verletzt, alle zum Glück aber „nur“ leicht.
Etwa ab 12 Uhr mittags setzten in Niederbayern flächendeckend Schneefälle ein, die bis zum Abend in unterschiedlicher Intensität anhielten. Dadurch waren die Fahrbahnen, auch auf den Autobahnen, größtenteils schneebedeckt. Die Räum- und Streudienste waren im Volleinsatz. Schwerpunkte des Geschehens waren der Raum Landshut und Straubing, sowie die bekannten Steigungsstrecken zum und im Bayerischen Wald.
Im Zeitraum von 13.30 Uhr bis etwa 02.00 Uhr nachts disponierte die Einsatzzentrale des Polizeipräsidiums Niederbayern in Straubing über 80 Verkehrsunfälle aufgrund nicht angepasster Geschwindigkeit bei winterlichen Straßenverhältnissen. Bei den Unfällen wurden nach jetzigem Kenntnisstand 12 Menschen leicht verletzt. Bei den meisten Unfällen blieb es glücklicherweise „nur“ bei Blechschäden, die Gesamtschadenssumme dürfte in den unteren sechsstelligen Bereich gehen.
Bei zwei Unfällen war auch die BAB A 92 ganz erheblich betroffen, da in diesen Fällen jeweils eine Richtungsfahrbahn für die Unfallaufnahme und die Aufräumarbeiten temporär komplett gesperrt werden musste. Die Einsatzlage entspannte sich ab 22.00 Uhr Zug um Zug wieder, da die Niederschläge nachließen, die Straßen geräumt waren und sich auch das Verkehrsaufkommen stark beruhigte.

