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Polizeipräsidium warnt von sog. "falschen Polizeibeamten"

Niederbayern/Essenbach - pol (09.10.2019) . Seit Montagabend (07.10.) und Mittwochvormittag (08.10.) gingen vermehrt Mitteilungen besorgter Bürgerinnen und Bürger über Anrufe vermeintlicher Polizei- und Kriminalbeamter bei der Polizeiinspektion Landshut und der Einsatzzentrale des Polizeipräsidiums Niederbayern ein.

Glücklicherweise ist es bei keinem der Anrufe zur Aushändigung von Wertgegenständen oder Bargeld gekommen. Das Polizeipräsidium Niederbayern warnt erneut und wiederholt vor dieser dreisten Betrugsmasche. Auf keinen Fall sollten Sie den Anrufern Auskünfte über Ihre finanziellen Verhältnisse geben. Die Polizei erkundigt sich niemals am Telefon nach Ihren Vermögensverhältnissen.

Informieren Sie auch Ihre Angehörigen, Nachbarn etc. über das Vorgehen der Betrüger. - Helfen Sie Ihrem Angehörigen dabei, gegebenenfalls den Vornamen im Telefonbucheintrag abkürzen zu lassen. Damit entziehen Sie den Tätern die Grundlage, auf Ihren Angehörigen aufmerksam zu werden.
Bestärken Sie Ihre Angehörigen darin, einfach aufzulegen, wenn ein Anruf verdächtig erscheint. Anschließend sollte die Polizei über 110 verständigt werden.
Hinterlassen Sie bei Ihren Angehörigen Ihre Erreichbarkeit. So kann er im Zweifel mit Ihnen Rücksprache halten.
Wirken Sie darauf hin, dass Ihr Angehöriger keine größeren Geldbeträge oder Wertgegenstände zuhause aufbewahrt.
Wenn Ihr Angehöriger zu Hause Opfer einer Betrugsstraftat wurde: Unterstützen Sie ihn dabei, Strafanzeige bei der Polizei zu erstatten.

Weitere Informationen finden Sie im Internet unter:

http://www.polizei-beratung.de/themen-und-tipps/betrug

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