Claudia Roth (1. Reihe, 2. v. l.) - Foto Stadt Landshut
Landshut - hs (04.07.2023) In den Abendstunden des Dienstag wurde bekannt, dass die intensiven Ermittlungen der Polizei nach jener Frau, die am Sonntag kurz nach dem Festumzug auf der Ehrentribühne vorm Rathaus der Kultur-Staatsministerin Claudia Roth (68) eine Flüssigkeit über den Kopf geschüttet hat und danach unerkannt untertauchen konnte, ermittelt werden konnte. Es handelt sich demnach um eine 58-jährige Frau aus dem Landkreis Landshut.
Zahlreiche Zeugen haben sich bei der Polizeiinspektion zu der Attacke gemeldet. Auch wurden viele Bilder und Videos geschickt.
Die ermittelte Täterin hat sich angeblich noch nicht zu ihrer Motivation für diese Attacke gegen die grüne Spitzenpolitikerin geäußert. Der Vorfall hat ja bundesweit für Schlagzeilen gesorgt. Die Berichterstattung über die Landshuter Hochzeit trat dabei in den überregionalen Medien mit hoher Auflage in den Hintergrund. Eine Konsequenz wird sicher die sein, dass die Sicherheitsvorkehrungen rund um die Ehrentribühne neu übedacht werden müssen, ebenso die Fluchtwege. Die Täterin hätte Claudia Roth oder einem anderen nebenan in der ersten Reihe sitzenden Politiker (OB Putz, Ministerpräsident Söder usw.) eine ätzende Flüssigkeit ins Gesicht schütten können oder sogar auch mit einer Waffe (Meser, Pistole) bedrohen attackieren können.
Am Mittwoch (05.07.) wird sich die Polizei sicher noch ausführlich zu den Ermittlungsergebnissen äußern.

