Eine durchaus zufriedenstellende Sicherheitsbilanz stellte der Niederbayerische Polizeipräsident Josef Rückl beim alljährlichen Sicherheitsgespräch (10.03.2014) mit der Regierung von Niederbayern vor. Die Niederbayerische Polizei nimmt bekanntlich seit Jahren auch innerhalb des Freistaates Bayern einen Spitzenplatz bei der Aufrechterhaltung der Inneren Sicherheit ein.
Im Bild von links Regierungsvizepräsident Dr. Helmut Graf, Polizeipräsident Josef Rückl, Alois Mannichl, Polizeipräsidium Niederbayern , Leiter Sachgebiet Verbrechensbekämpfung, Regierungspräsident Heinz Grunwald, Gregor Will, Polizeipräsidium Niederbayern, Herbert Wenzl, Polizeipräsidium Niederbayern, Leiter Sachgebiet Ordnungs- und Schutzaufgaben - Verkehr
Regierungspräsident Heinz Grunwald zeigte sich besonders erfreut, dass Niederbayern nach wie vor zu einer der sichersten Regionen zählt. "Niederbayern ist eben überall Spitze", sagte Grunwald. An dem Sicherheitsgespräch nahmen weiterhin der Regierungsvizepräsident Dr. Helmut Graf, sowie Führungskräfte der beiden Behörden teil.
Die Gesamtstraftaten stiegen im vergangenen Jahr zwar um 1,4 Prozent auf insgesamt 50.102 Straftaten an, erfreulicherweise konnte man jedoch einen Rückgang der Fallzahlen im Bereich der Straßenkriminalität von 2,2 Prozent verzeichnen. Hierunter fallen Straftaten wie z. B. Raubüberfälle auf Straßen, Straßendiebstähle oder gefährliche Körperverletzungen auf Straßen. Die ist insbesondere deshalb erfreulich, weil sich dies unmittelbar auf das subjektive Sicherheitsgefühl der Bevölkerung auswirkt.
Dagegen stellen Wohnungseinbrüche die Niederbayerische Polizei weiterhin vor besondere Herausforderungen. In diesem Bereich musste das Polizeipräsidium Niederbayern einen Anstieg von 4,2 Prozent zu verzeichnen. Durch unterschiedlichste Bekämpfungsstrategien versucht die Niederbayerische Polizei diesem negativen Trend entgegenzuwirken. Hierzu zählen insbesondere eine verstärkte Polizeipräsenz und die bundesweite Kampagne "K-EINBRUCH".
Mit einer Gesamtaufklärungsquote von 66,7 Prozent liegt die Niederbayerische Polizei um 2,6 Prozent über dem Landesdurchschnitt. "Wir werden auch weiterhin alles daran setzten, diesen hohen Sicherheitsstandard in Niederbayern zu gewährleisten", so Polizeipräsident Josef Rückl.
Für den Bereich der Verkehrsunfallentwicklung wurde eine gemischte Bilanz für das vergangene Jahr 2013 vermeldet. So konnte bei den tödlichen Verkehrsunfällen ein Rückgang von 102 Unfalltoten im Jahr 2012 auf 99 Unfalltote im Jahr 2013 verzeichnet werden, obwohl die Zahl der Gesamtunfälle erneut angestiegen ist.
Regierungspräsident Grunwald informierte sich auch über die Statistik der Wildunfälle, welche im Jahr 2013 erneut um rund 2 Prozent angestiegen sind. In enger Zusammenarbeit zwischen Regierung und Polizei wird hier versucht, durch Erkenntnisse der Wildunfallkommissionen, aber auch durch bauliche Maßnahmen, die Unfallzahlen zu reduzieren.
Zum Abschluss der Gesprächsrunde betonten beide Behördenleiter noch einmal, dass die ausgezeichnete Zusammenarbeit auch weiterhin so fortgeführt werde. Die Bürgerinnen und Bürger leben in einer der sichersten Regionen Deutschlands und das soll auch so bleiben, waren sich alle Gesprächsteilnehmer einig.


