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Wenn Jugendliche psychisch auffälligen sind

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Foto: Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer an der Fortbildung zu psychischen Auffälligkeiten bei Jugendlichen gemeinsam mit Kinder- und Jugendpsychiaterin Renate Bachmeyer - Foto Volker Milsch.

Richtiger Umgang mit psychisch auffälligen Jugendlichen Im Landratsamt Landshut fand kürzlich eine Fortbildung zum Thema „Psychische Auffälligkeiten bei jungen Menschen ab 14 Jahren" für Fachkräfte der Jugendhilfe und der Jugendarbeit statt. Kreisjugendpflegerin Katrin Schulz hatte die Kinder- und Jugendpsychiaterin Renate Bachmeyer hierzu eingeladen, um einen Vormittag aus ihrer Sicht als Fachärztin einen Einblick in dieses sehr umfangreiche medizinische Arbeitsfeld zu geben.

In ihren Vortrag stellte Renate Bachmayer die häufigsten Verhaltensauffälligkeiten wie aggressives und selbstschädigendes Verhalten, Essstörungen, Suchterkrankungen und Depressionen vor und erläuterte diese anhand der auftretenden Symptome. Die Kinder- und Jugendpsychiaterin zeigte auch die lokalen Hilfsangebote in Form von niedergelassenen Ärzten und Kliniken auf, an die man sich bei Krankheit wenden kann.

In Landshut gibt es im Moment fünf Kinder- und Jugendpsychiater sowie das Bezirkskrankenhaus. Wichtig sei es, bei einer sich manifestierenden psychischen Auffälligkeit, so früh wie möglich Hilfe zu suchen um die Krankheit möglichst im Frühstadium wirkungsvoll behandeln zu können. Hier kommt der Jugendsozialarbeit an den Schulen und den Mitarbeitern in der Offenen Kinder- und Jugendarbeit eine große Bedeutung zu. Sie sind oft für viele Jugendliche die erste Anlaufstelle bei psychischen Problemen.

Um eine umfassende Diagnose zu erstellen wäre es für die Kinder- und Jugendpsychiater daher sehr wichtig, auch mit diesen Fachkräften in Austausch zu treten, erläuterte Bachmeyer. Auch auf den Umgang mit Notfällen wurde bei der Fortbildung eingegangen. Notfälle liegen dann vor, wenn eine akute Gefährdung für das Wohl des Jugendlichen oder einer anderen Person besteht. Dies kann bei Psychosen oder extrem aggressivem Verhalten sowie im schlimmsten Fall bei einem Suizidversuch gegeben sein. Hier sei es wichtig, so schnell wie möglich Hilfe in Form von Polizei und Rettungsdienst anzufordern.

Renate Bachmeyer mahnte noch einmal, jede Ankündigung von Suizid ernst zu nehmen. Die leider weit verbreitete Binsenweisheit, wer seinen Selbstmord ankündige führe diesen in den meisten Fällen nicht aus, stimmt absolut nicht, so die Kinder- und Jugendpsychiaterin. In den folgenden Gesprächen, die sich immer wieder durch Nachfragen und Fallbeispiele von Seiten der Fortbildungsteilnehmer ergaben, wurde auch deutlich wie wichtig gute Netzwerkarbeit ist, um Jugendliche in Krisensituationen richtig zu betreuen. Auch das Bewusstmachen der eigenen Grenzen als Begleiter der Jugendlichen ist hier sehr wichtig.

Alle Teilnehmer äußerten sich sehr positiv über das Angebot der Kommunalen Jugendarbeit, die seit zwei Jahren verstärkt Fortbildungen für Fachkräfte in der Kinder- und Jugendhilfe und Jugendarbeit anbietet. Mehr Informationen zu weiteren Projekten und Aktivitäten findet man auch unter: www.kojalala.de

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