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Studie: Frauen machen zwei Drittel aller Teilzeit- und Mini-Jobs in Landshut

aa an anf aa haberl kurt scmalIn Landshut haben Frauen eher unsichere Jobs. Sie arbeiten Teilzeit, haben nur einen Mini-Job oder sind Leiharbeiterinnen. 67 % aller nicht-regulären Jobs in der Stadt wurden im letzten Jahr von Frauen erledigt. Ganz anders bei den Vollzeit-Stellen: Hier lag der Frauenanteil bei 42 %. Das teilt die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG) mit. Sie beruft sich auf eine Studie der Hans-Böckler-Stiftung zur „atypischen Beschäftigung“. „Immer mehr Frauen haben unsichere, niedrig bezahlte Jobs. Das wird im Alter zum Problem“, sagt Kurt Haberl (Foto), Geschäftsführer der NGG Niederbayern.

Besonders stark hat die Teilzeit-Beschäftigung bei Frauen zugenommen. Vor gut zehn Jahren arbeiteten in Landshut laut Studie noch etwa 5.500 weibliche Beschäftigte in Teilzeit. Im letzten Jahr waren es bereits rund 9.100. „Es ist längst nicht so, dass alle Frauen freiwillig weniger arbeiten. Viele finden einfach keine Vollzeit-Anstellung – im Gegensatz zu ihren männlichen Kollegen“, erklärt Haberl. Dies zeige, dass auf dem Arbeitsmarkt in Landshut „grundsätzlich etwas im Argen liegt“, so der Gewerkschafter. Gerade im Gastgewerbe, im Bäcker- oder Fleischer-Handwerk hätten weibliche Beschäftigte immer seltener die Chance auf einen regulären Job. Stattdessen setzten viele Chefs auf Mini-Jobs, um Steuern und Sozialabgaben zu sparen.

„Die Folge ist Altersarmut. Schon heute haben viele Rentnerinnen damit zu kämpfen. Denn Frauen, die ihr Leben lang in prekären Jobs gearbeitet haben, bleibt nur eine Mini-Rente. Dazu kommen geringere Beiträge durch Elternzeit“, sagt Kurt Haberl. Es sei nicht hinnehmbar, dass es ausgerechnet alleinerziehende Mütter so schwer hätten, wieder mit einem normalen Job ins Berufsleben zurückzukehren. „Viele bayerische Unternehmen denken bei einer Bewerberin automatisch an Teilzeit, Mini-Job und Befristung“, beklagt der NGG-Geschäftsführer.

Die NGG Niederbayern fordert eine deutliche Umkehr auf dem heimischen Arbeitsmarkt. Kurt Haberl: „Frauen brauchen nicht mehr Jobs auf Zeit und Zitter-Verträge, sondern mehr reguläre Stellen, von denen sie gut leben können. Weniger Stunden zu arbeiten, muss ihre freie Entscheidung sein. Teilzeit und Mini-Jobs dürfen nicht zum Normalfall werden.“ Die aktuellen Zahlen seien ein Warnsignal an Arbeitgeber und Politik. Wer jetzt nichts unternehme, der riskiere eine neue „weibliche Armut“.

In ganz Bayern waren laut Böckler-Studie im vergangenen Jahr rund 2,2 Millionen Arbeitnehmer atypisch beschäftigt – über 1,6 Millionen von ihnen waren Frauen.

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