Hilfeaufruf des "Pol-la" Deutsch-Polnischen Vereins
Stadt/Landkreis Landshut - pm (03.03.2022) Nicht nur die professionellen Hilfsorganisation sind bei der Bewältigung der humanitären Hilfe für die Ukrainischen Flüchtlingsopfer an den Europäischen Grenzregionen rund um die Uhr im Einsatz. Auch ansässige Privatpersonen, Organisationen und Vereine packen in der Region gemeinsam mit an.
So erstellt auch die Ukrainische Kirche, der Pol-la Deutsch-Polnische Verein in Landshut e. V. und der Bezirk Niederbayern einen Hilfeaufruf.
Es werden dringend freiwillige, ehrenamtliche Helfer/innen für Spendenannahme, wie Sortierung und Transport für die Bewältigung der Spendenflut benötigt. Zudem würden dringend Kartons, Klebeband, Eddings und Faserstifte benötigt, um die Logistik der Spenden zu bewältigen. Engagierte Helfer/innen können sich direkt vor Ort oder bevorzugt telefonisch bei der zentralen Sammelstelle 0151 51907559 melden.
Ab dem heutigen Freitag werden täglich Sachspenden von Montag bis Sonntag 9 bis 18 Uhr vorerst bis auf unbegrenzte Dauer bei der Telefon: 015151907559 Landmaschinenschule, Adresse: Am Lurzenhof 3K, 84036 Landshut - zwischen der Hochschule Landshut und der Handwerkskammer Niederbayern gesammelt.
Die Abgabe von Geldspenden zur Versorgung der Hilfskonvois ist vor Ort ebenfalls gegen Spendenquittung möglich.
Des Weiteren gibt es noch lokale vorgelagerte Nebensammelstellen im Norden und Süden des Landkreises die unter folgenden Kontaktdaten erreichbar sind:
Stefanie Fochler, Telefon: 0151 56040385, Bachstr. 16, 84030 Ergolding
Sylwia Cieplak, Telefon: 0151 66454791, Schuberstr. 21, 84144 Geisenhausen
Für die auf der Flucht befindlichen Menschen in den Grenzregionen in Polen und der Slowakei zur Ukraine wird berichtete, dass besonders dringend vor Ort der Bedarf an Medikamenten und OP-Besteck, sowie medizinisches Arbeitsmaterial, Erste Hilfe Sets, haltbare Lebensmittel, Thermo- Winterkleidung und Babynahrung besteht.
Desweiteren werden Wasser bzw. Getränke, Hygieneartikel, Schlafutensilien, Batterien bzw. Powerbanks und Taschenlampen benötigt.
Auch Waren- und Autohäuser sind aufgerufen entbehrbare, größere Kontingente an Waren beizutragen.
Die Spenden werden kontinuierlich mit Lastwagen u. a. der Spedition Schmalhofer zur Ukrainischen Grenzregion gefahren, wo sich weiterhin die meisten Kriegsflüchtlinge aufhalten. Es werden weiterhin Fahrer für Sprinter und Lkw, sowie Transportmittel für die Transportfahrten zu den Grenzregionen dringend gesucht.

