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Mit Christian Springer bei „Mutmachern“ der Malteser - „Hospizarbeit für alle Generationen wichtiges Angebot“

Christian Springer und Ruth Müller

Landshut - pm (11.08.2022) Was einen Kabarettisten mit einem so ernsten Thema wie dem ambulanten Kinder- und Jugendhospizdienst der Malteser in Landshut verbindet, mag auf den ersten Blick verwundern. Doch wenn man sich mit Christian Springer (4.v.re.i.B. neben MdL Ruth Müller) unterhält, merkt man, wie wichtig ihm diese Themen zwischen „Leben und Tod“ sind.

Unterstützer des geplanten Hospizes „DaSein“ in München ist es ihm wichtig, sich ein umfassendes Bild der verschiedenen Angebote zu machen. „Das Sterben ist für jeden Menschen der entscheidendste Moment im Leben. Warum kümmern wir uns nicht mehr darum? Interzugang und Winterreifen wechseln ist uns wichtiger. Wir müssen mehr drüber reden!“, findet Springer. Dass das Thema Sterben kein Tabuthema sein darf, findet auch die SPD-Landtagsabgeordnete Ruth Müller und war mit ihm deshalb zum „Hospizgespräch“ in der Malteser-Geschäftsstelle am Verladebahnhof, um den Blick auf den Bereich von Familien, Kindern und Jugendlichen zu lenken.

Der Koordinator der „Mutmacher“, Eugen Daser, erläuterte die Konzeption des Angebots: „Wir unterstützen und begleiten Familien, in denen Kinder mit einer lebensverkürzenden Krankheit leben, sowie auch deren gesunde Geschwisterkinder. Ebenso kümmern sich unsere Ehrenamtlichen um Kinder schwerstkranker Eltern, um der Familie eine Stütze im Alltagsleben zu sein, und bringen hierfür Zeit und Freude mit. Denn das Ziel ist, durch ganz niederschwellige Entlastungsangebote den Familien etwas Zeit und Lebensfreude zu schenken“. Hermann Lang, einer der Ehrenamtlichen der ersten Stunde, berichtete von seinen Erfahrungen im Umgang mit jungen Menschen, die oft über Monate und Jahre begleitet werden. „Besonders wichtig ist uns aber auch der Blick auf die gesamte Familiensituation. Auch wenn ein Elternteil nach einer schweren Erkrankung verstirbt, sind wir für die Kinder da und begleiten sie in ihrem Trauerprozess.

Das neueste Projekt der „Mutmacher“ ist die „Löwengruppe“: dort können sich Geschwister von erkrankten Kindern austauschen und damit einen Raum für ihre Sorgen, Ängste oder ihren Ärger finden. Die Idee dafür stammt aus Neustadt an der Waldnaab, dort hat sich dieses Angebot bereits etabliert und auch die Landshuter „Löwengruppe“ hat sich in diesem Jahr schon zweimal getroffen, berichtete Daser. Beim nächsten großen Aktionstag der Landshuter „Löwengruppe“ so Daser, der als naturpädagogischer Tag im Wald stattfinden wird, sind nicht nur die Eltern eingeladen, sondern es werden auch die Familien eingebunden, die sich im Trauerprozess befinden. Dies sind Familien die entweder ein Kind oder Elternteil verloren haben

„Die Aufgaben des Kinder- und Jugendhospizdienstes zu thematisieren oder bekannt zu machen, ist kein leichtes Unterfangen, denn es ist mit vielen Tabus behaftet“, weiß Müller, die seit der Gründung im Jahr 2015 die Schirmherrin ist. Allein den Gedanken, dass das Kind vor den Eltern sterben könnte, schiebe man verständlicherweise weit weg von sich. „Aber für Betroffene ist Unterstützung umso wichtiger, damit sie in ihrem belastenden Alltag nicht alleine sind“, ergänzte Patricia Steinberger, die als Stadtbeauftragte für die Malteser ehrenamtlich in der Vernetzungsarbeit tätig ist. Christian Springer kann noch immer nicht begreifen, „warum für so viele Menschen, das Sterben ein Tabu ist. Uns erwischts alle. Und es ist grandios, was man in den letzten Tagen und Stunden hier noch alles für die Angehörigen und die Sterbenden tun kann.“

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