
Der Vorstand des Hospizvereins Landshut e.V. (nicht auf dem Bild: 1. Vorsitzender Kunibert Herzing)
Landshut – pm (25.03.2026) Einstimmig bestätigten die Mitglieder des Hospizvereins Landshut e.V. dem Vorstand, ordentlich gearbeitet zu haben. Die in Vereinen übliche und notwendige Entlastung des gesamten Vorstands für die Arbeit im vergangenen Jahr wurde mit großer Zustimmung gegeben. Zuvor gab es den Bericht über das vergangene Jahr und hier waren die anwesenden Mitglieder von den geleisteten Stunden der mittlerweile 130 ehrenamtlichen HospizbegleiterInnen überwältigt.
Etwas mehr als 7.000 ehrenamtliche Stunden wurden 2025 im Hospizverein Landshut geleistet. Auch Oberbürgermeister Alexander Putz zeigte sich in seinem Grußwort beeindruckt: „Es gibt viel ehrenamtliches Engagement in Landshut, vor Ihrem habe ich größten Respekt.“
Wie wichtig die Hospizarbeit ist, zeigen auch die neuen Projekte, die der Hospizverein Landshut umsetzen möchte. Das ist zum einen der Palliativ-Geriatrische Beratungsdienst, um Bewohner und auch Pflegekräfte in Seniorenheimen bei allen palliativen Fragen unterstützen zu können. Aufgebaut werden soll auch der Bereich der Kultursensiblen Begleitung. Es gibt auch in Landshut viele Menschen aus anderen Kulturkreisen, mit teilweise unterschiedlichen Bräuchen im Umgang mit Sterbenden. Um auch diese Menschen würdevoll im Sterben begleiten zu können, werden hier erste Kontakte geknüpft. Wünschenswert sind auch Hospizbegleiter aus anderen Kulturen, um muttersprachlich begleiten zu können. Denn, so Kunibert Herzing, Vorsitzender im Hospizverein: „Wenn‘s ans Sterben geht, sind die richtigen Worte wichtig.“

