
Wasserflächen werden temporär eingezäunt und beschildert - Foto: Stadt Landshut
Landshut - pm (25.03.2026) Seltene Vogelarten wie der Flussregenpfeifer oder der Kiebitz zeigen sich erfreulicherweise immer wieder an den Wasserflächen an der Flutmulde. Um sie vor Störungen zu schützen, hat die Stadt auch in diesem Jahr wieder einen mobilen Zaun aufgestellt. Die Wasserflächen und die angrenzenden Wiesen in der Flutmulde sind per Bebauungsplan festgesetzte Ausgleichsflächen.
Sie dienen dazu, seltenen Tier- und Pflanzenarten einen geeigneten Lebensraum zu bieten. Bereits im vergangenen Jahr konnte das Referat für Bauen und Umwelt durch Schutzmaßnahmen die Brutversuche des Flussregenpfeifers beziehungsweise das Vorkommen des Kiebitzes unterstützen. In Bayern sind die beiden Arten gemäß der Roten Liste gefährdet; der Kiebitz sogar stark gefährdet.
Um die Störungen für die Vorkommen seltener Vögel durch Besucherinnen und Besucher der Flutmulde und Hunde möglichst gering zu halten, wurde wie in den vergangenen Jahren ein mobiler Schafzaun aufgestellt. Dieser soll die Bodenbrüter bis in den Sommer hinein schützen. Zudem wurde auch heuer der Weg unterhalb der neuen Realschule temporär gesperrt, um Störungen weiter zu reduzieren. Die angrenzenden Ausgleichsflächen dienen weiterhin als Erholungsgebiet.

