Nun ist eine Erbschaft allerdings ein Vermögenszuwachs beim Erben, sogar ein leistungsloser. Es ist natürlich richtig , hier mit Fingespitzengefühl zu agieren, und hohe Freibeträge für die nahestehenden Verwandten sind ein guter Weg dazu. So ist es auch jetzt schon geregelt. Aber die Akkumulationseffekte steigen je nach Vermögensgrösse überproportional an und schaffen über Generationen Riesenvermögen in den Händen weniger, und diese Effeekte abzuschwächen, zu verhindern ist z.B. auch Ziel in der bayrischen Verfassung: " Die Erbschaftssteuer dient auch dem Zwecke, die Ansammlung von Riesenvermögen in den Händen einzelner zu verhindern." (Artikel 123). Auch in ausgeprochen kapitalistischen Ländern wie USA ist die Erbschaftssteuer deshalb wesentlich höher und wird dort auch nicht Frage gestellt. Mit "Sozialismus" hat dies nichts zu tun. - Gez. Frank Steinberger

