Das Jammern des OB über die geplatzte Westtangente nützt da wenig. Gewiss wurde er von seinen CSU-Kumpanen jämmerlich im Regen stehen gelassen. Viel schlimmer ist aber, was sich die Stadt (und letztlich auch der OB) bei der Informationsausstellung zur Westtangente im Rathaus geleistet haben. Das war eine total gelungene Anti-Werbung dafür. Wer da noch unentschlossen war, der konnte ja nicht anders als gegen die Westtangente stimmen. Man denke nur an das eine Argument, dass "Sitze für Rettungshubschrauber über diese Straße transportiert werden können". Rettungshubschrauber - unterschwellig soll hier den Leuten eingeimpft werden, dass es um Leben und Tod geht. Bei dem Argument um die "eiligen Arzneimittel" wird auch so unterschwellig argumentiert, dass "Leben gerettet werden können" ... Wie gesagt, wer das zu lesen bekommt, der muss sich ja voll veräppelt fühlen. Der konnte beim besten Willen nicht mehr für die Westtangente stimmen. Und wer nicht in der Ausstellung war, der bekam den Unsinn per Flyer ins Haus geliefert. So wird die Bevölerung für blöd gehalten. Das Westtangenten Ergebnis war knapp. Die fehlenden gerade mal 1800 Stimmen wurden mit dieser "Anti-Werbekampagne" ganz einfach verdummt. Ohne diesen Schmarrn wäre alles glatt gegangen. Jammern nützt jetzt nichts mehr. Die Stadt mit ihren dämlichen Argumenten hat sich selbst den Fuß gestellt. Wer hat diesen Unsinn produziert, wer ist dafür verantwortlich? Um Antwort wird gebeten. - gez. Herbert Fellner

