Wie bitte? @Elfriede Heinrich

Mir "Ablenkungsmanöver" vorzuhalten, ist schon strikt kurios. Vor ein oder zwei Mails an dieser Stelle habe ich (mit späterer Zustimmung von Herrn Haslinger) erklärt, warum die Selbstzerlegung der CSU längst vor Hans Rampf begann, schon gar nicht nur in Landshut. Aus Hass auf Rampf oder sonstigen Motiven die Wahrheit zu verdrehen, bringt gar nix. Die OB-Wahl ist eine Persönlichkeitswahl, also kann im Prinzip jeder kandidieren. Rampfs Erfolg auf Anhieb gegen den offiziellen CSU-Kandidaten hat ja gezeigt, was der demokratische Souverän, also der Wähler, von der Sache gehalten hat; und Rampfs triumphale Wiederwahl erst recht. Dass die CSU sogleich davon profitieren wollte und Rampf wieder ganz vereinnahmte, dafür konnte Rampf nichts, weil er ja erklärtermaßen gar nicht von der CSU weggewollt hatte. Er hat halt die Möglichkeiten der Persönlichkeitswahl genutzt und damit indirekt gezeigt, dass der Landshuter OB-Posten eben keine amtliche Partei-Domäne ist. Man muss sich als Partei also ständig anstrengen, sonst verliert man den Respekt der Wähler. Und den verliert man auch, wenn man offen parteischädigende Leute, die nur und absolut nur ihr eigenes Ding drehen wollen, nicht hinauswirft: Das gebietet die Selbstachtung als Partei! - gez. Max Geltinger