Irrtum --- ich bin selbst noch einigermaßen jung und kann dies sagen: Jüngere Menschen wollen erst recht nicht in einer Stadt leben und wohnen, die nicht nur am Rande des Bankrotts herumtaumelt, sondern obendrein auch noch immer mehr tut, damit der Konkursrichter bald die Konten sperrt. Die, die jetzt frohgemut "Investieren" fordern, tun so, als ob sie Ahnung von Wirtschaft hätten. Sie glauben, man muss nur "Investieren" und dergleichen Vokabular herumtrompeten, dann holen einen die Sünden der Vergangenheit nicht ein, und alles wird ganz prima. Man darf vermuten, dass sich hinter 'Bianca Bienel' eine Vereinslobbyistin verbirgt, die Stimmung für diesen Schmonzes machen will. Viel besser: eine Rosskur, bei der die Stadt zwar nichts zu lachen hat, aber am Ende wieder besser dasteht. Eigen-Initiative ist gefragt: Wer selber was macht und möglichst wenige "freiwillige Leistungen" beansprucht, dem gebühren Respekt und Förderung! Alles andere ist Pseudo-Keynes-Kram, der schon deshalb nichts taugt, weil er Keynes in einem wichtigen Punkt gar nicht begriffen hat. Bei 'B.B.' kann man wohl auch vermuten: wovon man in Wirklichkeit gar keine Ahnung hat. Die Zeiten, in denen man so tun kann, als ob man in Landshut noch Handlungsfreiheit und Spendierhosen hätte, die sind erst einmal vorbei. Nur mit dem Begreifen scheint es für Einige lange zu dauern. Man macht die Stadt nicht attraktiver, indem man ihre Verschuldung einfach weiter treiben lässt. Abgesehen davon, dass es die Aufsichtsbehörden zu Recht nicht zulassen werden. Alle Leute unter 30 sollten sich zusammenschließen für ein städtisches Wohl und Zukunftsbild, das nicht auf weiteren Pump gebaut ist! - gez. Jessica Günzel Onkur

