Sie beschreiben es: Hier hat seit Jahrzehnten die Einstellung nicht gestimmt. Stießen sich die Wünsche an der Realität, dann wurden Kredite aufgenommen, zum Teil bei luxemburgischen Banken, mit Laufzeiten bis 2030 und --- auch in der jetzigen Niedrigzinsphase --- garantierten sieben Prozent per annum für die Gewinneinstreicher. Und die Stadt Landshut zahlt und zahlt ..... Nennt man das bei einem Privatmann schon schlimm genug, so ist es in der Verantwortung für ein Gemeinwesen ein Desaster ohnegleichen. Man könnte es auch so ausdrücken: Wer hier auf Städte wie Duisburg herabschaut, der hat immer noch nichts begriffen. Und schon ist eines vorauszusehen: Die, die selber als Klasse-Politiker dastehen wollen, werden im kommenden Kommunalkampf jede Menge Ausgaben und Schonung versprechen, wo es nichts zu versprechen gibt. Der selige Maximilian Spitzlberger mag ein seltsamer Kauz gewesen sein, aber konsequent und unbequem war er. Er wusste, was er sagte, als er schon damals "eisiges Sparen" anmahnte. Dafür wurde er zum Teil verhöhnt von denjenigen, die das mittlerweile eingetretene städtische Finanzdesaster angerichtet haben. - gez. Max Geltinger

