@Geltinger: Ich gebe Ihnen in fast allem recht. Aber glauben Sie nicht auch, dass manche hier lediglich ihre Versuchsballons steigen lassen wollen, nur um zu sehen, wie viel Ablehnung oder Zustimmung sie bereits an dieser Stelle erfahren? @Bienel: Sie machen sich schon dadurch unglaubwürdig, dass Sie je nach Diskussionslage die Objekte ihrer Ausgabenwut verlagern: einmal Infrastruktur und Bildung, dann wieder Vereine, und so weiter. "Lösungsorientiert" ist bloß eines der Plapperwörter, mit der einige immer noch Eindruck schinden wollen. Kein Mensch redet davon, das hier kein Geld mehr ausgegeben werden soll. Aber ich habe z.B. mehr Eigen-Initiative gefordert bei dem, was bisher durch "freiwillige Leistungen" gefördert wurde und wird. Ich bin überzeugt, dass viele junge Leute da voll mitziehen würden, wenn man es vernünftig anpackt. Dadurch könnte viel gespart werden. Grundsteuern saftig erhöhen: Warum nicht? Wenn es nebenbei (d.h. neben dem Einnahmeneffekt) auch noch die Bauspekulation dämpfen würde, wäre das nur zu begrüßen. Das Klinikum zu verkaufen ist eine Schnapsidee, die verdecken soll, dass ihre Urheber gerade keine nachhaltige, langfristige Lösung anzubieten haben. Die Patienten werden den Geldgeiern ausgeliefert und können sehen, wo sie bleiben; die Bienelsche Kamarilla hat für ein paar Jahre wieder Moneten, um ihre Klientel ruhigzustellen, und in wenigen Jahren ist derselbe Schlamassel wieder da, nur noch viel schlimmer. Wer das als "lösungsorientiert" für die hiesige Situation bezeichnet, der ist entweder beschränkt oder will sich über das hiesige Publikum in einer ernsten Sache lustig machen. - gez. Jessica Günzel Oncus

