Die infamen Worte des Stadtrats Friedrich

Jan Barnerssoi täte es gut anstehen, sich vorher zu informieren, bevor er so Unausgegorenes schreibt. Ein Blick in die LZ hätte genügt, sich von den infamen Worten eines Stadtrats Friedrich (auch Fraktionsvorsitzender der Bürger für Landshut!) zum Franziskanerkloster zu überzeugen. Wörtlich ist in der LZ zu lesen: "Weg mit dem ganzen Kram". Vielleicht mag Jan Barnerssoi es jetzt glauben! Wenn hinter diesen Worten keine Kulturfeindlichkeit steckt, wo dann noch? Ginge es nach Leuten vom Schlage eines Friedrich, dann würde es längst keinen Kölner Dom mehr geben, auch keinen Regensburger Dom und Venedig wäre längst zerfallen. Der "Kram" kostet ja so viel Geld. Was das "Gerede vom Burgaufzug etc." angeht, so liegt auch hier Jan Barnerssoi völlig daneben, wenn er von einem "überholten und nichtswürdigen Gerede" spricht. Mehrere Hunderttausend Euro wurden da sinnlos von der Stadt verpulvert und Friedrich mit seinen Bürgern von Landshut gehörte zu den Wortführern für diesen Unsinn. Was hätte man mit diesem Geld nicht alles an sozialen Leistungen für diese Stadt erbringen können. Vielleicht sollte sich der "relativ junge Mensch" Jan Barnerssoi darüber Gedanken machen, bevor er so jämmerlich argumentiert. Und wenn er vielleicht glaubt, solche Kandidaten, sind für einen Stadtrat noch wählbar, so ist das seine Sache. - gez. Helmut Kolmer