"Null-Tarif-Wählergemeinschaft" muß man das wohl nennen, damit es nicht zu sehr nach "Partei" klingt. Obwohl es genau das ist und sein soll, eine Konkurrenzorganisation zur CSU bei der nächsten Kommunalwahl. Gegründet, damit einige wenige entgegen CSU-Parteibeschlüssen im nächsten Stadtrat hocken können. Eine merkwürdige Rechtsauffassung übrigens, die nicht nur für die Stadt und die Steuerzahler teuer käme. Künftig kann sich also jede Stadtratsfraktion nach Herzenslust in Gruppen aufspalten, die Mitglieder können weiter in ihrer jeweiligen Partei bleiben und nach Wählern fischen, und der Steuerzahler berappt. Wenn ich in einer Partei bin, dann bin ich es entweder ganz oder gar nicht. Aber nicht einmal so und einmal so. Solange sie nicht aus der CSU austreten, sind die LMler unglaubwürdig (die Dekoration mit der ehemaligen FDP-Stadträtin können sie sich sparen.). Und die CSU erweckt kein Vertrauen, wenn sie die nicht rausschmeißt. Sonst könnten immer mehr Bürger denken, da stimmt doch irgend etwas ganz gewaltig nicht! - gez. Hans Zehntner

