Ökohysterie Teil 2 - Steinberger

Sehr geehrter Herr Steinberger, Energiewende und Ökohysterie sind nicht unbedingt das selbe. Eine langfristig angelegte und von Fachleuten konzipierte Energiewende wäre zu begrüßen, weil ja bekanntlich die fossilen Brennstoffe mal zu Ende gehen werden. Eine völlig überstürzte Energiewende, wie wir sie jetzt miterleben, löst kurzfristig kein Problem, sondern schafft eine Menge neuer Probleme bei der gesicherten Vesorgung und natürlich auch bei den Kosten für Wirtschaft und Privathaushalte. Und das wird auch nicht dadurch besser, daß unter dem Eindruck von Fukushima eine schwarz-gelbe Regierung unter dem Druck der Öffentlichkeit eingeknickt ist. Dieser Druck ist aber sicherlich von der rot-grünen Seite verstärkt worden. Was Ihre 100.000 Energieerzeugungsbürger angeht: Ich gehöre auch dazu und ich schäme mich dafür. Denn diesen Gewinn den"wir" einstreichen bezahlen - wie Sie richtig bemerkt haben - andere, in der Regel sozial Schwächere. Insofern bleibt es bei meiner Aussage von einer Subvention, denn ob der Staat so etwas aus den Steuertöpfen bezahlt, oder ob man die Bürger gleich direkt abkassiert ist einerlei. Subventioniert wird etwas, was ohne diese Zangsabgaben nicht oder noch nicht überlebensfähig wäre. Und noch etwas zu dem Märchen FDP und Steuergeschenke für reiche Hoteliers: Bitte sehen und hören Sie unter : http://www.youtube.com/watch?v=CtUw6abE9Uk Der eigentliche Skandal ist, daß die gesamte Öffentlichkeit im Rahmen eines allgemeinen FDP-Bashings diese offensichtliche Unwahrheit hinnimmt und zu weiten Teilen auch schon verinnerlicht hat. - gez. Alexander Igl