Sehr geehrter Herr Steinberger, die Ermäßigung des MWSt.-Satzes für Übernachtungen stellt eigentlich keine Subvention dar, sondern "entlastet" diejenigen, die dort übernachten, also die Gäste. Natürlich sind in vielen Betrieben die Übernachtungspreise nicht reduziert worden, allerdings wurden dadurch Anpassungen an gestiegene Löhne und die Inflation verhindert, was eindeutig beschäftigungspolitische Wirksamkeit hatte. Gefordert haben diese Maßnahme ja auch SPD, Linkspartei und Grüne - interessant, warum daraus eine dermaßen überzogene "Anti-FDP-Kampagne" gemacht werden konnte. Punkt 2: Dass die massive Preisstützung mittels garantierter Abnahmepreise für Strom aus Erneuerbaren Energien keine Subvention darstellt, ist eine abenteuerliche Behauptung. Natürlich fliesst das Geld auch in die Hände von Bürgern, allerdings investieren die dafür insbesondere in Photovoltaik-Anlagen, die hierzulande einen katastrophal schwachen Wirkungsgrad haben und "subventionieren" dadurch ganze Branchen - z.B. auch in China. Herr Asbeck hat sich ja trotz Solar-World-Pleite immerhin ein "Zweitschloss" dadurch leisten können. Stellen Sie sich mal das öffentliche Geheule vor, wenn ein Vorstandsvorsitzender eines konventionellen Energieerzeugers sich derlei Luxus gönnen würde. - gez. Alexander Putz

