Es ist bezeichnend für die "Energiewendeexperten" der Grünen und ihre Sympathisanten, dass sie in der Regel auf keine sachliche Diskussion eingehen. Ihre Taktik ist es mit inhaltslosen Schlagwörtern um sich zu werfen, gerne werden diese noch mit moralisch, ethischen Versatzstücken verziert, die gleich die mehr oder weniger subtile Botschaft mitliefern, auf welcher Seite "das Gute wohnt." Ich wiederhole gerne meine Fragen an alle Kritiker der Energiewende-Bemühungen der derzeitigen Regierung, die ja stets bessere Konzepte hätten: 1. Wieso hat die rot-grüne Bundesregierung einst in 7 Jahren Regierungszeit, trotz ähnlich ambitionierter Abschalttermine der AKW, nichts von den notwendigen flankieren Maßnahmen (Netzausbau / Speichertechnologien / Backup-Kraftwerke .... usw) auf die Reihe gebracht? (Ein Teil der Antwort ist übrigens , weil die damals Agierenden völlig blauäugig an die Sache herrangingen und nicht einmal die Notwendigkeit des Netzausbaus sahen) - 2. Welche Speichertechnologie ist heute bereits soweit serienreif, dass man auch nur einen nennenswerten Anteil der volantilen Erneuerbaren in Zeiten ohne Wind und Sonne nutzen könnte? 3. Welche "Reservekraftwerke" (auf die Herr Gambke im Artikel hinwies) schweben den Grünen vor, die ja z.b. gegen die Nutzung von Kohlenkrafwerken sind. Zusatzfragen zu 3.: Wie möchte man den Betreibern von "Reservekraftwerken" wirtschaftlichen Erfolg garantieren? Neue Subventionen? Entschädigungen für die ledigliche Bereitsstellung? Welche Kostensteigerungen kommen dadurch noch einmal auf die Verbraucher zu? - gez. Alexander Putz

