Alterrnative zur B15neu ?

Sehr geehrter Herr Schnur, Ihr Name ist mir ein Begriff aus den Medien. Schön dass Sie sich zu Wort melden. Zeitgleich muss ich gleich zugeben: Ich bin zuweit von Landshut weg, um Ihnen im Detail nun eine Planung für Landshut vorlegen zu können. Da sind Sie mit Sicherheit die kompetentere Person vor Ort. Die Diskussion um die realen umsetzbaren Möglichkeiten würde ich somit weitergeben an Personen wie Rosi Steinberger oder Toni Hofreiter, die Sie schätzungsweise mit dieser Frage auch ansprechen. Darf ich den Ball somit zurückgeben mit der Frage: Was rechtfertigt Folgekosten der Überquerung und somit Entlastung von Landshut durch die B15 neu, also den Weiterbau bis Geisenhausen, und letztendlich bis zur A94 in dieser Größenordnung ? Die bisherigen geschätzten Kosten bis Geisenhausen bewegen sich im Bereich von ca. 350 Millionen Euro. Dann gehts weiter bis zur A94. Lohnen sich diese Beträge, diese Umwelteingriffe dafür, dass Landshut einen Teil seines Verkehrs auf diesen Weg ableiten kann? Aus meiner ländlichen Perspektive sehe ich eine Verschiebung des Problems, aber keine rechtertigbare Lösung für den gesamten Streckenverlauf. Zusätzlich aber auch keine komplette Lösung für den Bereich Landshut ! Auch wenn ein Teil der Verkehrsbelastung mit der B15 neu weggeleitet ist, wird ein großer Rest des Quell- und Zielverkehrs weiterhin in Landshut bestehen und es wird somit weiterhin um Lösungen zu suchen sein. Gleichzeitig wird mit dem jetzigen Bau der B15 neu noch zusätzlicher Verkehr nach Landshut geleitet. Deshalb finde ich die Forderungen nach der gerne verkauften "Allroundlösung" B15 neu für Landshut nicht wahrheitsgemäß. Die knappen Gelder sollten sinnvoller eingesetzt werden. Rechenbeispiel: Der geplante Tunnel in den Isarhangleiten in der Länge von 2,1 km ist mit 140 Millionen Euro geplant. Eine angepasste Ortsumfahrung für z.B. Dorfen liegt im Bereich von 20 bis 25 Millionen Euro. - gez. Christine Skala