Meine Herren, immer mehr verstärkt sich mein Eindruck, dass, seit Frau Floegel die Vorstandschaft des Vereins übernommen hat, unser Anliegen zu einem Wahlkampfthema wird. Bitte berücksichtigen Sie, dass der Verein im kommenden Jahr 40 Jahre existiert, es wurde von Bürgern entlang der damals angedachten Trasse erschaffen. Zur Zeit gibt es über 500 zahlende Mitglieder, hinter den meisten Mitgliedern stehen Familien. Manche Mitglieder entpuppen sich auch als ganze Gemeinden, angesiedelt im Bereich zwischen A94 und Rosenheim. Der Verein existiert nicht aus "typisch Grünen, typisch BN, typisch Verweigerern" und wie alles in einen Topf geworfen wird. Ich bitte um mehr Respekt vor der Meinung und den Belangen der Personen, die hier verankert sind. Ich schätze Frau Floegel als sehr engagierte Person. Sie tritt im Fall des Vereins auch nicht als "Grüne" ein, sondern vertritt die ureigensten Interessen des Vereins. Ich fühle mich jedoch sehr unwohl, wenn jetzt begonnen wird zu polarisieren, persönlicher Disput zu werden, damit sinkt von allen Seiten die Fähigkeit zur Kompromissfähigkeit. Und fehlende Gespräche und damit Lösungsfindungen. Wo soll dies hinführen ? Ich bitte darum, zu versuchen, ein Auge auf alle Belange zu diesem Thema zu haben. Beispiel: Eine Gemeinde wie Ergoldsbach lehnt eine Umfahrung ab ? Dann schimpfen wir mal wieder auf die Grünen und die Gegner der Alttrasse B15 neu... Solche Gegenüberstellungen finde ich wenig lösungsorientiert. - Mit freundlichen Grüßen Christine Skala

