Ich kann Michael Dellers Enttäuschung natürlich nachvollziehen und finde sein Video Klasse. Dennoch möchte ich ihm zurufen: "Kopf hoch! Es kommen auch wieder andere Zeiten für uns Liberale." Zu den Fakten: Die FDP hatte es in Bayern traditionell immer schwer. Wir dürfen nicht vergessen, dass 2008 eine absolute Ausnahme darstellte. Die Ergebnisse der letzten Landtagswahlen lauteten: 1994 - 2,8% / 1998 - 1,7% / 2003 - 2,6% - 2008 - 8,2% - 2013 - 3,3%. 2008 waren viele CSU-Anhänger mit ihrer damaligen Parteiführung unzufrieden und haben aus Protest FDP gewählt. Dieser Effekt war diesmal nicht mehr vorhanden. In der Stadt Landshut lagen wir mit 4,45% der Gesamtstimmen übrigens immerhin deutlich über dem Landesdurchschnitt und das, obwohl erst im Juni der langjährige Kreisvorsitzende die Partei verlassen hat und wir in einer schwierigen Situation einen personellen Neuanfang starten mussten. Auch das ist nicht zufriedenstellend, aber eine passable Ausgangsbasis für die kommenden Monate und Jahre. Rückkehr zum Markenkern - Besinnung auf liberale Identität und Berücksichtigung der Reihenfolge "1. Land - 2. Partei - 3. Person" im politischen Handeln, nur das kann unser Rezept für die Zukunft sein. Völlig falsch waren hingegen auf jeglicher Ebene Versuche, sich dem Mainstream anzubiedern, denn um Eckard von Hirschhausen zu zitieren: "Andere gibt es schon genug". - Freundliche Grüße - gez. Alexander Putz (FDP-Landshut)

