B15n - @ Michael Vogt

Sehr geehrter Herr Vogt, selbstverständlich wurde die B15neu nicht als Ortsumgehung Landshut konzipiert, sondern dient in erster Linie als neue, leistungsfähige Nord-Süd-Verbindung für den großräumigen Verkehr. Zum Thema "Warentransport per Schiene" kann ich nur sagen: Leider sind die Schienenwege entlang dieser Trasse nicht vorhanden, bzw. viel zu wenig ausgebaut, um eine ernsthafte Alternative darstellen zu können. Ja, durch die B15neu wird zusätzlicher Verkehr an Landshut vorbeifahren. Allerdings wirkt sich das nicht auf die Durchgangsstraßen der Stadt aus. Im Gegenteil: Der derzeit von Norden nach Süden durch die Stadt fahrende großräumige Verkehr wird die Strecke nutzen und es wird sowohl auf der Konrad-Adenauer-Straße, als auch auf der Luitpold-, Witt- und Veldener-Straße und natürlich in Kumhausen eine spürbare Verkehrsentlastung geben. Dazu wird es auch zu einer Umleitung von Quellverkehren kommen. Z.B. wird der Verkehr von Norden kommend nach Auloh, zur Messe und zur Fachhochschule (und umgekehrt) nicht mehr durch die Konrad-Adenauer-Straße fahren, sondern über die LA 14. Um dies alles zu erkennen reicht übrigens auch ein Blick auf die Landkarte. Nun ist aber zusätzlich festzustellen, dass wir gar nicht mehr über die Alternative: B 15 neu ja/nein diskutieren, sondern über die Alternative: B15 neu MIT Ende in Essenbach - oder B 15 neu weitergebaut! Wollen Sie abstreiten, dass es durch das derzeit geplante Ende zu einer spürbaren Mehrbelastung der Durchgangsstraßen kommen wird? Diese wird nicht mehr aufnehmbar sein. Alles andere zu behaupten ist ziemlich weltfremd. - gez. Alexander Putz