Gesinnungsethik pur (B15n - Herrn Vogt)

Sehr geehrter Herr Vogt, danke für die sachliche Auflistung der Varianten der Verkehrsprognose. Ich kenne die Zahlen. Diese beweisen, dass die Weiterführung der B15n unumgänglich ist. Zusammengefasst: Der Baustopp in Essenbach bedeutet 35.000 Fahrzeuge in der Konrad Adenauer Straße. Wir beide wissen, dass das dort nicht aufnehmbar sein wird. Wird die B15n weitergebaut, sinkt dieses Verkehrsaufkommen auf 25.000 Fahrzeuge - immerhin ca. 3.000 weniger, wie 2007 (ich schätze heute sind es schon mehr als damals). Nun folgere ich daraus, dass man weiter bauen muss, da uns ein Verkehrskollaps droht. Deshalb unterstellen Sie mir Kieskutscher oder Bauunternehmer zu sein? Ihre Folgerung lautet: Wir warten auf den Kollaps und können dann behaupten: "Wir haben schon immer gesagt, dass die B15n schädlich ist!" Das ist typische Gesinnungsethik. Rechthaben um des Rechthabens (und des vermeintlichen politischen Erfolgs) willen - und wenn es Schaden für das Allgemeinwohl bedeutet. -  Freundliche Grüße Alexander Putz