Bravo, Frau Distel

Bravo, Frau Distel! Sie bringen es auf den Punkt: Ein Götzer hat wirklich genügt. Jahrzehnte der Beobachtung sollten es jedem gezeigt haben, der die Augen offen hat, und nicht nur mit Bezug auf Götzer Senior. So läuft das hier nämlich: denen, die mit alten Häusern und mit Grundstücken ihre Geschäftchen machen, möglichst extraviel freie Bahn lassen, das zum Teil empörende Ausmaß der Kungeleien zwischen öffentlicher Hand und Privatinteressen totschweigen und verschleiern und jeder dazu öffentlich gestellten Frage ausweichen, auch wenn man de facto Angestellter aller Bürger ist, nicht nur einiger weniger. Es wäre gut, wenn die Bürger auch in ihrem Wahlverhalten daraus endlich Konsequenzen ziehen würden. In der Tat ist Aufwachen angesagt! Aber man wäre wohl sehr, sehr blauäugig, wenn man da nicht weiterhin skeptisch bliebe!