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"Klamme Stadt - Verkauf des Tafelsilbers zur Konsolidierung des Haushaltes?"

aa altinger marcoMarco Altinger (Foto), stellvertretender Vorsitzender der Landshuter FDP, nimmt wie folgt zu aktuellen Themen Stellung: „Klammer Stadtsäckel - Verkauf des Tafelsilbers der Stadt zur Konsolidierung des Haushaltes".  Sehen wir uns einmal die Fakten an. Die Kassen sind leer, der Bestand an Immobilien kann in Landshut nicht mehr in der notwendigen Weise gepflegt werden wie er es verdient, weil dazu schlicht das Geld fehlt. Gänzlich falsch ist es aber nun sicherlich, wenn man sich die Sache nun leicht macht und das Tafelsilber der Stadt meistbietend verscherbelt.

Dies bedeutet die einfachere Lösung. Intelligent wäre es, einmal über den Tellerrand hinaus zu blicken, um sich schlauere Methoden einfallen zu lassen, um den Haushalt in Ordnung zu bringen. Warum zahlt man irrwitzige und völlig überhöhte Pachtgebühren für ein marodes Gebäude, in dem das Stadttheater zu Gast sein darf, obwohl es dafür nicht einmal einen rechtsgültigen Vertrag gibt. Und warum meint man dann auch noch, für alle Renovierungsarbeiten aufkommen zu müssen? Gehört der Stadt und damit uns Bürgern denn dieses Gebäude? Nein, eben nicht. Warum geben wir dann einen Haufen Geld dafür
aus? Hat sich denn nicht schon jeder einmal ernsthaft die Frage gestellt, ob wir - als Stadt - ein Stadttheater, das sich selbst nie tragen könnte, in dieser Form und Größe überhaupt brauchen? Hat sich jemand schon einmal die Mühe gemacht, die Bürgerinnen und
Bürger Landshuts zu befragen, ob sie denn eine solch kostspielige kulturelle Einrichtung überhaupt noch wollen?
Es muss wohl endlich ein Umdenken stattfinden. Was vor 50 oder hunderten von Jahren gut war, muss heute nicht mehr genau so gut oder wichtig sein wie damals.
Ein solcher Schnitt würde der Stadt Landshut bis zu zwei Millionen. Euro per anno einsparen und man könnte dieses Geld sicher an anderer, wirklich sinnvoller Stelle verwenden.
Warum wird die Uferbefestigung im Bereich der Länd aufwändig repariert und verbreitert, ohne dass im Vorfeld die Finanzierung wirklich geklärt wurde? Jede Familie, jede kleine, mittlere oder auch große Firma kann nur das Geld ausgeben, das sie vorher auch eingenommen hat oder von dem sie sicher weiß, da es kommen wird.
Ein Manager, der so verfährt, wie es hier die Stadtoberen tun, würde von seiner Firma fristlos entlassen.  Eine Familie bekäme es mit dem Gerichtsvollzieher zu tun. Warum kann das dann eine Stadt? Warum werden die verschiedensten Projekte der Stadt Landshut von den verschiedensten Ressorts der Verwaltung völlig unkoordiniert und nach dem Gießkannenprinzip mit Finanzmitteln bedient, weil jeder glaubt, ein Recht darauf zu haben und jeder um sein Budget kämpft – unabhängig davon, ob das nun wirklich Sinn macht oder nicht? In Zeiten, in denen kein Geld da ist, sollte eben auch extrem vorsichtig damit umgegangen werden.

Es gibt leider eine ganze Menge Beispiele dafür, dass es hier an einem wirklichen „Management" fehlt. Eines zeigt die aktuelle Diskussion in meinen Augen: Die Stadt Landshut braucht dringend ein Aufbrechen verkrusteter Strukturen, mehr ressortübergreifende Zusammenarbeit und ein schlankeres und effizienteres Management auf höchster Ebene.
Wenn das angegangen wird, dann ist man in Zukunft auch nicht mehr dazu genötigt, die Interessen der Bevölkerung und insbesondere der Jugend hinten anstehen lassen zu müssen, weil man sich die Immobilien dafür nicht mehr leisten kann.
Nun gut. Wenn es nur um die Immobilien geht und die Stadt es schafft,  ein vergleichbares Angebot an anderer, genau so geeigneter Stelle, z.B. im ehemaligen Schlachthof darzustellen, dann sollte einem Auszug aus der altehrwürdigen Poschinger Villa nichts im Wege stehen, denn die Wertigkeit und Qualität eines Jugend-Angebots in Form eines JUZ ist doch grundsätzlich nicht nur an der "Location" also dem Standort festzumachen.

Die Aufgabe eines guten und fortschrittlichen "City Managements" - also die Anforderungen an die Gremien der Stadt lautet also: "Findet einen neuen, tollen und für die Jugend erreichbaren Standort für das JUZ und zieht dahin um - und DANN verkauft die Poschinger Villa".

Übrigens... die Wortbedeutung des englischen Begriffs "to manage" ist: „leiten, verwalten, auskommen, bedienen, besorgen, erledigen, zurechtkommen, handhaben, fertigbringen, administrieren, manipulieren, bewirtschaften..."

Es ist Zeit, dass in Landshut hier einmal... richtig geleitet, modern und schlank verwaltet, gut miteinander ausgekommen, die Bürgerinnen und Bürger bedient, Vorteile für die Einwohner besorgt, die Hausaufgaben erledigt, mit dem Geld das man ha,t zurechtgekommen, Problemstellungen richtig gehandhabt, etwas fertig gebracht, effizient administriert, nichts manipuliert, aber gut bewirtschaftet wird!


Gez.:
Marco Altinger
Stellv. Vorsitzender FDP Landshut-Stadt

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