
v. l.: Christian Künast, Ralf Hanschke, OB Alexander Putz, Alexander Steiger und DEB-Vizepräsident Andreas Niederberger. - Foto: W. Götz
Landshut – gw (03.07.2023) Ein weiteres Großereignis im Eishockeysport findet am Gutenbergweg statt. Wie der Deutsche Eishockey-Bund (DEB) heute bei einer Pressekonferenz in der Fanatec Arena bekannt gab, findet vom 7. bis 12. November der Deutschland Cup in Landshut statt. Erstmals gehen dabei die Frauen- und Männer-Nationalmannschaften an den Start. Die Fans dürfen sich auf Spiele gegen Dänemark, die Slowakei, Österreich, die Tschechischen Republik und Finnland freuen.
Fünf Mal fand der Deutschland Cup in Krefeld statt. Nun wurde nach einer neuen Spielstätte gesucht und Landshut setzte sich dabei gegen einen aussichtsreichen Bewerber aus Ostdeutschland durch. Landshut erfüllt mit seiner modernen Arena und seinem Umfeld alle Voraussetzungen dafür, das Mannschaftskabinen, Hotels und Verpflegung anbelangt. Schon bei der U-18-Weltmeisterschaft hat die Drei Helmen Stadt seine Qualitäten als Gastgeber für großes Eishockey unter Beweis gestellt. Christian Künast, Sportdirektor des DEB nannte Landshut „ein Herzstück des Deutschen Eishockeys mit Tradition“.
Oberbürgermeister Alexander Putz empfindet es als große Auszeichnung, dass Landshut nach einer intensiven Bewerbungsphase den Zuschlag bekommt und sagt mit Blick auf das sanierte Stadion: „Landshut ist eine Eishockeystadt. Wir haben die Voraussetzungen für solche Ereignisse geschaffen.“ Putz stellte in seinen Worten auch die Talentförderung im Landshuter Landesleistungszentrum heraus, die immer wieder Spitzenspieler hervor bringt.
Der Deutschland Cup bedeutet eine enorme Tragweite und Signalwirkung für Landshut, hob EVL Geschäftsführer Ralf Hanschke heraus und dankte der Stadt für die Bewerbung. „Das zeigt die Wertschätzung der Stadt gegenüber dem EVL“.
In Krefeld waren es bisher vier Mannschaften bei Deutschland Cup. Nun spielen auch die Nationalmannschaften der Frauen gleichzeitig mit, freut sich Christian Künast. Der Standort, die Strukturen und das sportliche konnten den Deutschen Eishockey-Bund in seiner Entscheidung für Landshut überzeugen. Auch Alexander Steiger, 2. Vorsitzender des EVL, zeigte sich stolz den Deutschland Cup nach Landshut geholt zu haben. „Das wertet die Stadt und den Verein auf.“ Für ihn steht fest: „Eishockey ist ein chicker, schneller und kraftvoller Sport mit wesentlich mehr Spannung als in Fußball.“
Für Nationalspieler Fabio Wagner, ein Spross der Landshuter Nachwuchsarbeit, wäre die Teilnahme am Deutschland Cup, dem Heimturnier des Deutschen Eishockeys, eine tolle Ehre und wünscht sich dass die Euphorie des Eishockeysports nach dem Vizetitel bei der Weltmeisterschaft fortgesetzt wird. Sein besonderes Lob galt der Deutschen Frauenmannschaft, die sich auf einem super Weg befindet.
Christian Künast setzte gar ein großes Ziel: „Natürlich wollen wir das Turnier gewinnen und mit dem Rückhalt der Zuschauer Mannschaften wie Finnland oder die Tschechische Republik nicht nur ärgern sondern besiegen.

