Cookie Einstellungen

Um Ihnen ein angenehmes Online-Erlebnis zu ermöglichen, setzen wir auf unserer Webseite Cookies, darunter auch Tracking Cookies von Drittanbietern, ein. Detaillierte Informationen und wie Sie der Verwendung von Cookies jederzeit widersprechen können, finden Sie in unseren Datenschutzhinweisen. Mit Klick auf den Einverstanden-Button erklären Sie sich mit der Nutzung von Cookies einverstanden. Mehr...

Einverstanden

Rundschau LA Logo

LA-Bowling
  • Home
  • Landshut
    • Politik
    • Soziales
    • Leute
    • Polizei / Gericht
    • Umwelt und Klima
    • Bildung und Schule
    • Verkehr
    • Kurzmeldungen
  • Landkreis / NB / BY
    • Landkreis
    • Niederbayern
    • Bayern
  • Sport
  • Kultur
    • Kino
    • Theater
    • Konzert
  • Wirtschaft
  • Gesundheit
  • Lesermeinung
  • Mediadaten
  • Archiv

3D-Druck mal anders: BMW Group Werk Landshut kann auch Weihnachten - Verschiedenste Einsatzzwecke

drei d druck bmw la

Im Landshuter Leichtbau- und Technologiezentrum der BMW Group ist erstmals ein besonders großflächiges Bauteil im 3D-Druckverfahren entstanden: ein rund 120 Kilogramm schwerer Greifer für einen Roboter. Dieser wurde in einer Druckzeit von nur rund 22 Stunden hergestellt

Landshut - pm (21.12.2020)  Für das BMW Group Werk Landshut sind so genannte additive Fertigungsverfahren – besser bekannt unter dem Schlagwort „3D-Druck“ – eine zukunftsweisende Produktionsmethode. Vorteile sind die schnelle Verfügbarkeit von Komponenten aus dem 3D-Drucker, eine hohe Flexibilität beim Gestalten sowie das Fertigen ohne aufwendige, kostspielige Werkzeuge.

christbaum drei d druck bmwFür einen BMW Group internen Videoclip haben die Landshuter 3D-Druckspezialisten kürzlich – passend zur Weihnachtszeit – sogar einen Weihnachtsbaum aus Thermoplast im 3D-Druck hergestellt – und festlich geschmückt.

„Im Zuge der Digitalisierung gewinnen additive Fertigungsverfahren zunehmend an Bedeutung. 3D-Druck ist hoch wirtschaftlich und hilft uns, Produktions- und Entwicklungszeiten zu verkürzen – bei gleichzeitig hoher Qualität der Bauteile und konturtreuer Formgebung“, erläutert Karl-Heinz Stump, Leiter des Landshuter Leichtbau- und Technologiezentrums (LuTZ). 3D-Drucktechnologien eignen sich vor allem für komplexe Formen und Strukturen, deren Herstellung mit konventionellen Werkzeugen bisher nicht möglich war. „3D-Druck bietet uns eine hohe Gestaltungsfreiheit hinsichtlich Design und Funktion von Bauteilen“, so Stump. Ein weiterer Vorzug: Auch kurzfristige Änderungen sind leicht möglich.

Verschiedenste Einsatzzwecke – von Bauteilen für Wasserstofftankversuche bis hin zu großflächigen Greifern für Roboter

Die Landshuter Spezialisten nutzen additive Fertigungsverfahren für verschiedenste Einsatzwecke: Im Leichtmetall-Technologiezentrum etwa werden seit vielen Jahren für Prototypen-Gussteile die formgebenden Sandkerne dreidimensional gedruckt. Des Weiteren werden im Werk Landshut beispielsweise metallische Karosserie-Komponenten im selektiven Laserstrahlschmelzverfahren hergestellt. Ein weiterer Einsatzzweck für 3D-Druck sind so genannte Flechtkerne für CFK (Carbonfaserverstärkte Kunststoffe)-Hohlbauteile. Sie kommen bei Wasserstofftankversuchen zum Einsatz.

Erstmals auch Fertigung eines großflächigen Roboter-Greifers im 3D-Druck

Außerdem ist im Landshuter Leichtbau- und Technologiezentrum der BMW Group kürzlich erstmals ein besonders großflächiges Bauteil im 3D-Druckverfahren entstanden: ein rund 120 Kilogramm schwerer Greifer für einen Roboter. Dieser wurde in einer Druckzeit von nur rund 22 Stunden hergestellt. Einsatzort für den Greifer ist eine Presse in der CFK -Fertigung des Werks: Mit dem Greifer wird zunächst die Presse mit Material bestückt. Später entnimmt der Greifer dann die fertig produzierten CFK-Dächer. Im Vergleich zu herkömmlichen Greifern ist das im 3D-Druck hergestellte Bauteil wesentlich leichter. Außerdem erhöht sich die Nutzungsdauer der Roboter; Verschleiß und Wartungsintervalle der Anlagen werden reduziert – und das wiederum wirkt sich positiv auf die Bauteil-Ausbringung aus. Für die Fertigung des Greifers kamen wiederverwertete CFK-Fasern aus einem Recyling-Kreislauf zum Einsatz, so genannte Sekundärrohstoffe. Im Vergleich zum Einsatz von Primärrohstoffen ließ so der CO2-Ausstoss bei der Herstellung des Greifers um rund vier Fünftel verringern.

Weitere Einsatzzwecke sind bereits angedacht. „Es ist schön zu sehen, dass unsere Arbeit der letzten Jahre Früchte trägt“, sagt 3D-Druckspezialist Martin Högl. „In additiven Fertigungsverfahren steckt noch jede Menge Potenzial, das es auszuschöpfen gilt.“ Die hauseigene Labortechnik unterstützt dabei, die 3D-gedruckten Bauteile im Rahmen von Belastungstests auf Herz und Nieren zu prüfen.

3D-Druck bereits seit 2010 bei der BMW Group im Einsatz

Die BMW Group hat in den vergangenen knapp 30 Jahren eine umfassende Kompetenz zu additiven Fertigungsverfahren aufgebaut. Bereits 1991 kamen im Unternehmen erste Prototypenteile aus dem 3D-Drucker zum Einsatz. Seit 2010 setzt das Unternehmen kunststoff- und metallbasierte Verfahren ein. Heute erstreckt sich das Einsatzgebiet von Prototypenteilen über Produktionshilfsmittel bis hin zu länderspezifischen Teilen für Kunden. Seit Juni 2020 bündelt die BMW Group im Additive Manufacturing Campus in Oberschleißheim die Technologiekompetenz für additive Fertigungsverfahren und qualifiziert Mitarbeiter weltweit für den Einsatz der Verfahren. Aktuell arbeiten dort bis zu 80 Mitarbeiter und etwa 50 industrielle Metall- und Kunststoffanlagen sind bereits in Betrieb. Zusätzlich sind mehr als 50 Anlagen an weiteren Produktionsstandorten weltweit im Einsatz.

großprojekt drei d druck Es ist schön zu sehen, dass unsere Arbeit der letzten Jahre Früchte trägt“, sagt 3D-Druckspezialist Martin Högl (rechts im Bild). „In additiven Fertigungsverfahren steckt noch jede Menge Potenzial, das es auszuschöpfen gilt.“ - Fotos (3) BMW Group Werk Landshut 

 

D a s  B M W  G r o u p  W e r k  L a n d s h u t

Im BMW Group Werk Landshut produzieren rund 4.000 Mitarbeiter Motor-, Fahrwerks- und Karosseriestrukturkomponenten aus Leichtmetallguss, Kunststoffkomponenten für das Fahrzeugexterieur, Karosseriekomponenten aus Carbon, Cockpit- und Ausstattungsumfänge, Komponenten für elektrische Antriebssysteme, Sondermotoren sowie Gelenkwellen. Das Werk Landshut ist das weltweit größte Komponentenwerk der BMW Group und liefert Bauteile an alle Fahrzeug- und Motorenwerke der BMW Group weltweit – und damit für nahezu jeden BMW, MINI, Rolls-Royce sowie für BMW Motorrad. Das BMW Group Werk Landshut steht für eine von Digitalisierung geprägte und auf Nachhaltigkeit ausgerichtete Komponentenfertigung sowie für einen verantwortungsvollen Umgang mit Ressourcen.

Mit zukunftsorientierten Technologien spielt das BMW Group Werk Landshut die Rolle eines Innovationstreibers in der technologischen Transformation der Automobilbranche und deren Zulieferindustrie. Im Leichtbau- und Technologiezentrum (LuTZ), das dem Werk unmittelbar angeschlossen ist, treiben Spezialisten verschiedenster Fachrichtungen die nachhaltige Entwicklung zukünftiger Fahrzeugmodelle aktiv mit voran. Sie sind frühzeitig in die Entwicklungsprozesse neuer Fahrzeuge eingebunden. In der Region Landshut und Niederbayern ist das BMW Group Werk Landshut ein sozial verantwortungsvoller, innovativer und attraktiver Arbeitgeber.

www.bmw-werk-landshut.de

 

Vogginger

Wetter Landshut

Heute 14°C
Morgen 12°C
11.04.2026 17°C
© Deutscher Wetterdienst
Frühjahrsdult 2024
Mit welcher Schulnote bewerten Sie den Landshuter ÖPNV?
Winterauktion 2024

rundschau Leserstatistik

Rundschau Leserstatistik

Weinmesse Landshut

Die Top 9 aus 49 Tagen

  • OB-Stichwahl: Ergebnisse ab 18 Uhr live und online
  • 11. und 12. April: Reinen Wein einschenken lassen bei der 13. „WEIN & more“
  • Hier gibt es die Ergebnisse zur Wahl - live und online
  • Stellungnahme zu Gerüchten rund ums Krankenhaus Vilsbiburg
  • Auto steht in Tiefgarage in Vollbrand - Gebäude komplett evakuiert
  • Acht Mal am Tag ab 9 €uro: Leo Express übernimmt Strecke München - Prag
  • Brennende Damenhandtasche in City-Center-Tiefgarage
  • Am Donnerstag legt ver.di-Streik Landshuts Busse lahm
  • LA-Regio Kliniken: Fakenews zum Krankenhaus Vilsbiburg
Winterauktion 2024

rundschau24

  • Impressum
  • Datenschutzerklärung
  • Transparenzverordnung

rundschau 24 unterstützen

Vielen Dank für Ihre Bereitschaft die Arbeit der landshuter rundschau via PayPal zu unterstützen.

Copyright © 2018 Landshuter Rundschau. All Rights Reserved. Created by Landshuter Rundschau
  • Home
  • Landshut
    • Politik
    • Soziales
    • Leute
    • Polizei / Gericht
    • Umwelt und Klima
    • Bildung und Schule
    • Verkehr
    • Kurzmeldungen
  • Landkreis / NB / BY
    • Landkreis
    • Niederbayern
    • Bayern
  • Sport
  • Kultur
    • Kino
    • Theater
    • Konzert
  • Wirtschaft
  • Gesundheit
  • Lesermeinung
  • Mediadaten
  • Archiv