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IHK-Gremium beurteilt Auswirkungen des Ukraine-Krieges in der Region - Probleme werden weiter verschärft

GremiumLandshut

IHK-Vizepräsident Hans Graf (li.) konnte als Gastredner bei der Gremiumssitzung die beiden Recrewt GmbH-Gründerinnen Verena Sedlmeier und Bianca Kujat sowie Sebastian Öllerer, Netzwerkmanager des LINK-Gründerzentrums, begrüßen. - Foto: IHK Niederbayern

Region Landshut - Personal- und Materialmangel, steigende Energie und Rohstoffpreise, Corona und nun auch noch die nicht absehbaren Folgen der kriegerischen Auseinandersetzung in der Ukraine: Die Liste der Sorgen, die die regionalen Unternehmer bewegen, wird immer länger. Das wurde bei der jüngsten, virtuellen Sitzung des IHK-Gremiums Landshut deutlich.

Speziell die Eskalation des Russland-Ukraine-Konflikts beschäftigt momentan die Betriebe. Vereinzelt berichteten Unternehmer über erste wirtschaftliche Auswirkungen auf die niederbayerische Wirtschaft. Vor allem in der Automobilbranche sind die Folgen bereits zu spüren. Dies liegt zum einen daran, dass wichtige Rohstoffe wie Palladium, Nickel oder Aluminium aus Russland importiert werden. Zum anderen daran, dass Zulieferbetriebe aus der Ukraine aktuell nicht mehr liefern können. Hier geht es beispielsweise um Bauteile wie Bordnetze oder Kabelbäume, ohne die kein Auto hergestellt werden kann. Aus der Diskussion im Gremium wurde daher deutlich: Die Industrie muss Lieferketten überdenken und Abhängigkeiten reduzieren. Insbesondere beim Punkt der Energieversorgung gelte dies genauso für die Politik.

Branchenübergreifend befürchten die Unternehmer durch den Krieg in der Ukraine eine Verschärfung bestehender Probleme. „Die Energiepreise werden weiter nach oben gehen, die ohnehin schon große Material- und Rohstoffproblematik könnte sich ebenfalls verschärfen.
Noch können wir die kompletten Auswirkungen des Konflikts nicht einschätzen, aber sie werden sich auch verstärkt bei uns niederschlagen“, ist sich der der Landshuter Gremiumsvorsitzende und IHK-Vizepräsident Hans Graf sicher. Neben der derzeit bestimmenden weltpolitischen Thematik dürfe man weitere für die Wirtschaft wichtige Bereiche aber nicht aus den Augen verlieren, so Graf. Er regte deshalb in der Unternehmerrunde ein Gespräch mit den neu gewählten Bundestagsabgeordneten aus dem Wahlkreis an. Hier soll es unter anderem um den Infrastrukturausbau in der Region gehen, von der Straße bis zum Internet.

Ein weiteres Problem, das die regionalen Betriebe schon seit vielen Jahren beschäftigt, ist der Personalmangel. Der Arbeitsmarkt scheint momentan leergefegt zu sein, sagte ein Unternehmensvertreter. Die Gründe hierfür sind vielschichtig, wie Graf darlegte: Der demographische Wandel spiele hier ebenso eine Rolle wie der Trend zur Hochschule. Für die Firmen werde es immer schwieriger, an geeignetes Personal zu kommen.

Einen möglichen Ausweg aus der Personalmisere zeigten bei der Gremiumssitzung Bianca Kujat und Verena Sedlmeier auf. Sie hatten 2017 die Recrewt GmbH gegründet, eine sogenannte „Matching Plattform“ für angehende Azubis und Ausbildungsbetriebe, hinter der ein selbstlernender Algorithmus steht. Das junge Unternehmen ist im LINK-Gründerzentrum in Landshut ansässig. Der Netzwerkmanager des LINK, Sebastian Öllerer, war bei der Gremiumssitzung zugeschaltet. Das Landshuter Innovations- und Kreativzentrum bietet den Start-Ups Büroräumlichkeiten, organisiert Coachings und hilft beim Netzwerkaufbau. „Wir wollen einen Beitrag für die Standortsicherung leisten und digitaler Impulsgeber sein“, sagte Öllerer.
Die Arbeit des Gründerzentrums fügt sich damit in die Leistungen zu Förderung, Beratung und Service ein, die die IHK Neugründungen in allen Branchen und Größen zur Verfügung stellt.

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