
Der SCHOTT Neubau in der Landshuter Münchnerau nimmt Form an. Das hochmoderne Gebäude (r.) soll im Frühjahr 2026 bezogen werden. - Fotos: SCHOTT
Landshut - pm (10.02.2026) Das hochmoderne Gebäude soll im Frühjahr 2026 bezogen werden. Erste Produktionsabläufe werden bereits getestet. Das neue Kompetenzzentrum ist auf energieeffizienten Betrieb ausgelegt. Im Gewerbegebiet Landshut Münchnerau entsteht an der Professor-Schott-Straße der hochmoderne Neubau des Technologiekonzerns SCHOTT, der den Innovationsstandort Landshut fit für die Zukunft machen wird.
Die Arbeiten am neuen Produktions- und Verwaltungsgebäude, das mit dem bereits bestehenden Werk verbunden wird, sind in den letzten Zügen. Insgesamt investiert SCHOTT am Standort Landshut einen substanziell zweistelligen €uro-Millionenbetrag.
„Wir sind sehr zufrieden mit den bisherigen Entwicklungen und zuversichtlich, dass wir, wie geplant, ab dem Frühjahr 2026 die ersten Produkte im Neubau fertigen und die Zusammenführung unserer beiden Landshuter Werke starten können“, erklärt Projektleiter Bernd Anzinger den Baufortschritt des Projektes, das auch die Stadt Landshut als absoluten Hightech-Standort weiter stärken wird.
Der neue SCHOTT-Bürobereich
Für mehr als 500 Mitarbeitende entsteht derzeit ein innovatives Büro-Konzept (Foto) sowie ein Produktionskonzept, das ein modernes Arbeitsumfeld bietet. Im Erdgeschoss liegt der Fokus auf der Umsetzung des neuen Produktionslayouts, dem Herzstück der neuen Fertigungsstätte. Einige Bereiche nehmen bereits konkrete Formen an. Dazu zählt auch die hochmoderne Galvanik, in der SCHOTT unter anderem Komponenten vergoldet, die später einer Vielzahl von Industrien zum Einsatz kommen, zum Beispiel im Weltall, oder in der Medizintechnik. In diesem Teilbereich laufen bereits erste technische Prüfungen der Prozesse an der neuen Anlage.
Nach dem Abschluss der Bauarbeiten werden die beiden Landshuter SCHOTT Standorte zu einem großen Kompetenzzentrum zusammengeführt. „Wir optimieren dadurch nicht nur weiter die Produktivität und Effizienz bei der Entwicklung und Fertigung von bis zu 1000 verschiedenen Produkten, sondern stärken auch die internationale Wettbewerbsfähigkeit von SCHOTT in Landshut. Mit dem modernen Neubau unterstreichen wir darüber hinaus unsere Position als moderner, zukunftsorientierter und einer der größten Arbeitgeber in der Stadt Landshut“, ergänzt Thomas Gassner, Leiter des Am Standorts Landshut.
Am alten Standort entstehen 200 Wohnungen
Der Neubau ist auf einen energieeffizienten Betrieb ausgelegt. Durch den Verzicht auf einen Gasanschluss, die Nutzung von Ökostrom sowie die Integration von Photovoltaik und Prozessabwärme werden im laufenden Gebäudebetrieb direkte CO₂-Emissionen aus fossilen Energieträgern. Auf der Basis interner Vergleichsberechnungen reduziert sich der jährliche CO₂‑Ausstoß gegenüber dem Altgebäude um rund 460 Tonnen.
Immer konkreter wird zudem die Nachnutzung des Geländes des SCHOTT Werkes in der Christoph-Dorner-Straße an der kleinen Isar. Dort wird ein neues Wohnquartier mit bis zu 200 Wohneinheiten entstehen. Hierfür wurde im Juni in enger Zusammenarbeit mit der Stadt Landshut ein Architekturwettbewerb ausgeschrieben und abgeschlossen.

