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Laut über die leise Krankheit sprechen: AOK-Film- Vorführung & Expertenrunde zum Thema Depression

AOK Filmvorfuhrung Depresseion

Das AOK-Team um Direktor Richard Kirmaier (rechts) und Evi Wimberger (Zweite von links) mit Moderator Michael Bragulla (links) und den Experten (von links) Dr. Astrid Reiter, Rudolf Bittner und Dr. Margit Staudinger-Pfeffer.

Landshut (17.10.2017) Jeder Zweite ist in seinem Leben als Patient oder Angehöriger eines Erkrankten von Depression betroffen. Trotzdem ist die Krankheit ein Tabuthema. Die AOK Landshut möchte die Volkskrankheit stärker ins öffentliche Bewusstsein bringen und hat am Freitag im Kinopolis rund 100 Gäste zur Vorführung des Dokumentarfilms „Die Mitte der Nacht ist der Anfang vom Tag“ eingeladen.

Danach sprachen Dr. Margit Staudinger-Pfeffer, Fachärztin für Neurologie und Psychiatrie, sowie die Psychologen und Psychotherapeuten Dr. Astrid Reiter und Rudolf Bittner in einer moderierten Expertenrunde über Wege durch und aus der Depression.

„Depression ist eine leise Krankheit“, sagte AOK-Direktor Richard Kirmaier. „Wir wollen aber laut sein, das Tabu durchbrechen und das Thema öffentlich diskutieren. Mit oder wegen Depression soll sich kein Mensch verstecken müssen, auch wenn das große Leid von Betroffenen auch für nahestehende Angehörige oft schwer nachvollziehbar ist.“

Die Dokumentation des Kölner Psychiatrie-Facharztes und Filmemachers Axel Schmidt, die mit Unterstützung der AOK gedreht wurde, begleitet mehrere erkrankte Menschen über ein Jahr auf ihrem Weg durch und aus der Krankheit. Es geht um eine Familie, in der Mutter, Vater und Tochter von Depression betroffen sind. Die Tochter lässt die Zuschauer über Videotagebücher an ihrem Weg teilhaben, Mutter und Vater sprechen in Interviews über ihre Situation. Eine weitere Frau gibt Einblick in akute depressive Phasen und ihren Behandlungsweg, zu dem unter anderem ein Kunstprojekt gehört – in dem sie sich als Rose in Eis darstellt. Außerdem lernt man eine junge Musikerin kennen, die ihre Depression mit Hilfe der Musik verarbeiten kann.

„Depression ist eine Erkrankung, deren Ursprung individuell verschieden ist und die sich irgendwann im menschlichen Gehirn bemerkbar macht“, sagte Dr. Staudinger-Pfeffer. Leichte Formen der Depression könnten ohne Medikamente mit Psychotherapie behandelt werden. Bei mittelschweren Ausprägungen sei die Kombination von Medikamenten und Psychotherapie am erfolgreichsten. Schwerkranke Patienten müssten durch Medikamente überhaupt erst therapiebar gemacht werden. „Insgesamt gesehen sind Depressionen durch die Vielzahl an Möglichkeiten gut behandelbar“, sagte Dr. Reiter. Bittner und Staudinger-Pfeffer gaben Tipps, was die Therapie erleichtert und vor der Krankheit schützt: Bewegung und gesunde Ernährung gehören dazu. Aber auch regelmäßige Genussmomente, Sozialkontakte und das Ausleben von Kreativität. „Passen Sie einfach auf sich auf und haben Sie im Arbeitsleben auch den Mut, den Job zu kündigen, wenn es sein muss.“

Wegen der großen Nachfrage wird der Film am Montag, 13. November, um 19 Uhr nochmals an der Hochschule Landshut gezeigt. Dort ist unter anderem auch Michaela Kirst vor Ort, die für Buch und Regie verantwortlich ist. Interessierte Besucher sind willkommen.

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