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Vorsorge durch Darmspiegelung rettet Leben

Darmgesundheitstag

Foto (LAKUMED Kliniken): Sie informierten beim Darmgesundheitstag am Krankenhaus Landshut-Achdorf: Prof. Dr. Johannes Schmidt, Martin Dähne, Felicitas Ackermann, Mohamed Aly und PD Dr. Bruno Neu (v.l.n.r.).

Landshut - pm (13.11.2018) Weit über 60 Zuhörer informierten sich am vergangenen Samstag im Rahmen des Darmgesundheitstages am Krankenhaus Landshut-Achdorf über Diagnostik und Therapie bei Erkrankungen des Darms. "Das Thema ist ernst, aber nicht so ernst, dass wir nichts dagegen tun können", sagte Prof. Dr. Johannes Schmidt, Ärztlicher Direktor und Chefarzt der Chirurgischen Klinik I am Krankenhaus Landshut-Achdorf. "Werden Erkrankungen des Darms frühzeitig erkannt, bestehen gute Chancen für eine Heilung."

Im Rahmen des ersten Vortrags sprach PD Dr. Bruno Neu, Chefarzt der Medizinischen Klinik II am Krankenhaus Landshut-Achdorf, über Risikofaktoren für Darmkrebs sowie Möglichkeiten zur Vorsorge und Therapie. "Mit dem Alter steigt das Risiko, an Darmkrebs zu erkranken, deutlich an - auch genetische Belastung, Chronisch-entzündliche Darmerkrankungen, Alkohol, Rauchen und ein ungesunder Lebensstil erhöhen das Risiko für Darmkrebs", sagte PD Dr. Bruno Neu. Doch bis zu einer Krebserkrankung müsse es nicht kommen: Darmkrebs entwickle sich aus gutartigen Vorstufen, sogenannten Polypen. "Mit einer Darmspiegelung können wir diese Vorstufen frühzeitig entdecken und entfernen - bevor sie zu Krebs werden", betonte PD Dr. Neu.

Prof. Dr. Johannes Schmidt ging in seinem Vortrag auf die Erhöhung der Sicherheit von Darmoperationen mit Hilfe von Durchblutungsmessung ein. "Wird ein Stück des Darms entfernt, müssen die Enden wieder zusammengefügt werden", erklärte Prof. Dr. Schmidt. Ist die Durchblutung an den genähten Enden des Darms nicht ausreichend, könne es zu einem Nahtbruch und damit einem erneuten operativen Eingriff kommen. Um dieses Risiko zu senken, werde bei Patienten mit Verdacht auf mangelnder Durchblutung eines Darmbereichs eine Durchblutungsmessung durchgeführt: Dem Patienten wird etwas Indocyaningrün in die Vene gespritzt, so dass sich mit Hilfe von Laserlicht die Durchblutung des Darms darstellen lässt. "Dieses Verfahren hat nachweislich das Risiko für einen Nahtbruch deutlich gesenkt", betonte Prof. Dr. Schmidt.

Weiter stellte Prof. Dr. Schmidt das zertifizierte Darmkrebszentrum am Krankenhaus Landshut-Achdorf vor. "Aufgrund der hervorragenden Therapiemöglichkeiten und der Anwendung der Durchblutungsmessung zählt unser Darmkrebszentrum zu den besten Zentren in ganz Deutschland", sagte Prof. Dr. Schmidt. "Wir können unseren Patienten die bestmögliche Therapie bei Darmkrebs bieten - und dabei sind wir deutlich besser als der Durchschnitt."

Martin Dähne, Vorsitzender der Selbsthilfevereinigung für Stomaträger und Menschen mit Darmkrebs sowie deren Angehörige, sprach über die Unterstützungsmöglichkeiten durch die Selbsthilfegruppe. Die Selbsthilfegruppe biete Beratung von Betroffenen für Betroffene - die Beratung in alltäglichen Fragen könne telefonisch, bei dem Patienten vor Ort aber auch anonym erfolgen und sei kostenfrei.

Anschließend informierte Felicitas Ackermann, Stomatherapeutin im Darmzentrum der LAKUMED Kliniken über das Tätigkeitsfeld einer Stomatherapeutin. Ackermann erklärte die verschiedenen Bausteine ihrer Arbeit vom Kennenlernen des Patienten, dem Finden der passenden Stelle für das Stoma über die Operation bis zur Anleitung zur Versorgung des Stomas und dem Hausbesuch nach der Entlassung. Weiter sprach Ackermann Betroffenen Mut zu: Egal ob jung oder alt, für jeden könne aus der Situation das Beste gemacht werden.

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