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Peinliches Intermezzo bei Fritz Koenig Memoriam

Koenig Mann mit Schmerzen

Koenigs Skulptur "Mann mit Schmerzen"

Landshut (23.02.2018) Gestern jährte sich der Todestag des Landshuter Künstlers Fritz Koenig. Dem Künstler, der es schaffte vom Ganslberg aus Weltruhm zu erlangen. Das Schaffen von Fritz Koenig nebst seiner Stiftung und dem Skulpturenmuseum im Hofberg verschaffen der Stadt Landshut heute ein einzigartiges Prestige. Im Gedenken an Fritz Koenig fand mit 400 Besuchern in Prunksaal des Rathauses ein Festakt statt, der von einem peinlichen Zwischenruf überschattet wurde.

Am 20. Juni 1924 erblickte Fritz Koenig das Licht der Welt in Würzburg, zog mit seinen Eltern 1930 nach Landshut. Nach dem Zweiten Weltkrieg und seinem Dienst an der Waffe an der Deutsch-Sowjetischen Front in der Zeit des Nationalsozialismus  studierte er an der Kunstakademie München Bildhauerei.

Wer sein Werk betrachtet, sieht darin mehr als die „Großen Kugelkaryatide“. Vielmehr hat er in zahlreichen Skulpturen uns Malereien die Schrecken der Naziherrschaft bildlich verarbeitet und dabei Mahnmahle an das geschaffen, was nie wieder vergessen werden darf - den Holocaust.

Koenig Alexander Putz

Oberbürgermeister Alexander Putz begrüßte die Gäste zum Koenig-Memoriam.

Beim Festakt im Rathaus begrüßte Oberbürgermeister Alexander zahlreiche Ehrengäste, musste allerdings Stefanje Weinmayr, die Leiterin des Skulpturenmuseums, als erkrankt entschuldigen. Sowohl Putz, als auch Hauptredner, Dr. Franz Niehoff, Leiter der städtischen Museen, gedachten in Würde an das Leben und Wirken von Fritz Koenig.

Koenig sehen und verstehen

Niehoff nannte das Schaffen von Fritz Koenig unter anderem einen „impulsiven Vulkan“. Mit einem Metapher auf das heute immer und allseits gegenwärtige Digitale zog er einen gekonnten Bogen zur zeitgenössischen Kunst. Heute wird mit dem Smartphone im „Flachen“ gelebt. Und genau deshalb sind dreidimensionale erlebbare Skulpturen so wichtig in unserem Leben, um unsere Sinne bereichern.

Koenig als Repräsentant für Landshuts Kultur

Koenigs Skulpturen und Malereien eröffnen für Landshut eine großartige Chance. „Koenig hoch Zwei“ heißt die Devise, mit der Landshut dem Künstler in seinem Todesjahr würdigen will. Dazu gehört selbstverständlich dass der weltbekannte Kulturtempel, die Florenzer Uffizien, Koenig eine Sonderausstellung widmen will. Aber wie stellt sich Landshut selbst mit dem Vermächtnis des Künstlers dar?

Koenig Dr Franz Niehoff

Dr. Franz Niehoff will Koenigs Erbe einen stärkeren Focus in der Stadt Landshut verleihen.

Hier eröffnet Dr. Franz Niehoff neue Perspektiven, mit denen er das Koenigvermächtnis aus dem Schatten in das Licht und Ansehen, das Koenig würdig ist, aufsteigen lassen will. Niehoffs Perspektive heißt, dass Koenig, der Ganslberg und das Skulpturenmuseum in Einheit gesehen werden sollen. Dass Koenig und sein Schaffen für Landshut einen gewaltigen Mehrwert darstellen. Dass nicht nur die Uffizien „Koenig“ sind, sondern Landshut „Koenig“ ist.

Wer Niehoffs Rede gehört hat, muss sich bewusst sein, dass nach zehn Jahren der Dauerausstellung „Aufstellung“ im Skulpturenmuseum, frischer Wind aufbläst, um Koenig und sein Vermächtnis in neuen Formen der Bevölkerung zugänglich zu machen. Während überregional die Uffizien in Florenz Koenigs Werke zeigen wollen, werden in Flossenbürg, dem viertgrößten deutschen Konzentrationslager der Nazis (400.000 Insassen überlebten dort nicht), Koenig-Skulpturen installiert. In Landshut finden Koenigs Werke Einzug in die Heilig-Geist-Kirche und im Mai wird im Skulpturenmuseum ebenfalls eine neue Ausstellung eröffnet.

Bitterer Nachruf

Doch leider wurde der Festakt durch einen blamablen Zwischenruf – überschattet, obwohl es an diesem Abend um das Gedenken für Fritz Koenig ging und nicht um Personalien, die derzeit in Landshut diskutiert werden.

Nachdem Dr. Franz Niehoff vom Rednerpult zurücktrat erzürnte sich eine Dame aus den vorderen Reihen Auditoriums mit folgenden (nicht zitierten aber sinngemäß wiedergegebenen) Worten: Sehr geehrter Herr Dr. Niehoff. Ich danke Ihnen für Ihre Rede. Ich bedauere es, dass Sie nicht Frau Stefanje Weinmayr erwähnt haben, die das Skulpturenmuseum 20 Jahre lang erfolgreich geführt hat. Ich bitte Sie das wieder gut zu machen!

Die Dame verließ den Prunksaal. Peinliche, beschämende Stille breitete sich aus.

Galerie: Im Anschluss fand im Skulpturenmuseum die Vinissage zur Ausstellung "Aufstellung" statt.

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