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Vielfalt auf kleinem Raum: Bezirksvertreter besuchen zwei Ateliers

Atelier Martina Kreitmeier

Künstlerin Martina Kreitmeier (Mitte) freute sich über den Besuch von Bürgermeister Johann Schreff (v. l.), Bezirkstagspräsident Dr. Olaf Heinrich, Bezirksrätin Monika Maier und Gemeinderätin Andrea Czink. - Fotos: Lang

Altfraunhofen/Neufraunhofen - pm (17.10.2022) Knapp zehn Kilometer liegen Alt- und Neufraunhofen voneinander entfernt. Die Künstler, die dort jeweils arbeiten, sind ganz unterschiedlich - und stehen somit auch stellvertretend für die Vielfalt an Künstlern in ganz Niederbayern, die am Sonntag beim "Tag des Offenen Ateliers", der vom Kulturreferat des Bezirks Niederbayern und dem Berufsverband Bildender Künstler alle zwei Jahre veranstaltet wird, Einblicke in ihre Arbeit gaben.

Bezirkstagspräsident Dr. Olaf Heinrich und Bezirksrätin Monika Maier wollten beides sehen - die Werkstatt von Bildhauerin Martina Kreitmeier in Altfraunhofen, die große figürliche Skulpturen vorwiegend aus Holz schafft und das Atelierhaus von Josef Sailstorfer in Neufraunhofen, der reduzierte Granit- und Stahlskupturen vor allem für Kunst im öffentlichen Raum entstehen lässt.

Martina Kreitmeier hat sich bewusst für die "Enge" entschieden, eine alte Schmiede mitten in der Ortschaft, in der sie kurzerhand auch mal draußen neben der Straße werkelt und mit den Passanten ins Gespräch kommt. Lebhaft erzählte sie ihren Besuchern, wie sie mit einer Skulptur beginnt, dass anfangs die Kettensäge zum Einsatz kommt, aber gut 80 Prozent anschließend per Hand gemeißelt werden. "Häufig fertige ich vorher ein Tonmodell an", erzählt sie und auch, dass manchen Kunden aus Platzmangel genau diese kleinen Vorlagen erwerben wollten. "So kam ich auch zum Bronzeguss." Bürgermeister Johann Schreff und Gemeinderätin Andrea Czink waren sichtlich stolz auf ihre Künstlerin vor Ort, zumal sie die alte Schmiede, die jahrzehntelang vom "Schmid Sepp", einem "Original" betrieben wurde, wieder mit Leben gefüllt hat. Die gelernte Schreinermeisterin hatte noch eine Bildhauerlehre mit Meistertitel draufgesetzt, weil sie immer schon von dem geheimnisvollen Prozess fasziniert war, wie aus einem Stück Holz eine Skulptur entsteht. Dass sie ein "Arbeitertyp" ist, wie sie sich selbst bezeichnet, ist unübersehbar, angesichts der Fülle an Werken, die sich in ihrem Atelier tummeln.

Atelierhaus Josef Sailstorfer

Sich auf das Wesentliche konzentrieren, ist dem Künstler Josef Sailstorfer (2. v. r.) wichtig. Den Blick durch das Nordfenster zu den beiden Eichen bewunderten am Sonntag Bezirkstagspräsident Dr. Olaf Heinrich (v. l.), Landtagsabgeordnete Rosi Steinberger und Bezirksrätin Monika Maier.

Weit reduzierter mag es da Josef Sailstorfer in Neufraundorf, genauer gesagt, der kleinen Ortschaft "Bichl". Der 1951 in Velden geborene Künstler studierte an der Akademie der Bildenden Künste. Mit seinen sehr schlichten und klaren Skulpturen aus Granit und Stahl ist er sehr gefragt, was Kunst im öffentlichen Raum angeht. Betritt man sein Atelierhaus in Bichl, ein vor fünf Jahren entstandener Neubau im Anschluss an das liebevoll sanierte Bauernhaus von 1890, herrscht Ruhe - alleine schon deshalb, weil alle Besucher sprachlos vor dem knapp 20 Quadratmeter großen Panoramafenster stehen. Der Blick geht in Richtung Norden, über die an diesem Herbstnachmittag farbig leuchtenden Bäume, Wiesen und Wälder. "Die beiden hab ich vor 30 Jahren extra wegen dieses Ausblicks gepflanzt", erzählt er den etwas ungläubigen Gästen, die auf die zwei orange-gefärbten Eichen mitten "im Bild" blicken. Als Josef Sailstorfer 1987 das Anwesen erwarb, hatte er bereits im Kopf, hier einmal ein Nordfenster einzubauen. Die Komposition ist "zweifellos gelungen", so Olaf Heinrich, der auch die Sanierung des Altbaus als sehr vorbildlich aus denkmalpflegerischer Sicht bezeichnete. Sailstorfer, der eigentlich mitten in der Ortschaft Velden lebte, entschied sich schließlich 1998 dazu, ganz nach Bichl zu ziehen. "Mir war die Weite wichtig, ich wollte räumlich nicht mehr so eingeengt sein."

Als "Naturkino" bezeichnete es die Landtagsabgeordnete Rosi Steinberger, als "rückwirkende Verwurzelung" erklärte es Josef Sailstorfer - und als "ganz erstaunlich, was Sie hier geschaffen haben" deklarierten es Olaf Heinrich und Monika Maier. Ob nun Enge oder Weit, ob figürlich oder abstrakt: Für die Bezirkvertreter waren die beiden Künstlerbesuche der beste Beweis, dass man in Niederbayern Vielfalt auf kleinem Raum erleben kann - und auch, dass der "Tag des Offenen Ateliers" mittlerweile zu einer sehr beliebten Veranstaltung geworden ist.

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