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"Gerichtsfestes" Dult-Bewerbungssystem für Wirte und Schausteller. Drohen jetzt neue Prozesse? Ist Attraktivität Ermessenssache?

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Ordungsamtschef Fritz van Bracht erklärte die neuen Regeln zur Dultbewerbung. Doch als er einräumte, dass es darin "Ermessensspielraum" gibt, stellte manch einer unter der Hand den Bestand vor Gericht in Frage.

Fast zu warm war es während der 676. Bartlmädult in Landshut. Das BRK musste mehr Einsätze leisten als sonst. Aber die Polizei und die Sicherheitsdienste waren sehr zufrieden, denn sie hatten nur wenig Arbeit mit den rund 220.000 Festbesuchern. Jetzt heißt es erst einmal zu warten, bis die 630. Frühjahrsdult zwei Wochen nach dem Karfreitag am 8. April 2016 beginnt. Bis dahin müssen die Festwirte und Schausteller verschärfte Hausaufgaben machen, denn es gibt neue Bewerbungskriterien. Und Martin Huber wird nicht mehr dabei sein. Er war seit 93 Dulten als Platzmeister verantwortlich.

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Top Stimmung mit friedlichen Gästen, wie hier in Buchners Weinstadl.

Das Wetter war genial zur Bartlmädult, fast schon etwas zu warm. Aber den Beschickern ist freilich Sonne lieber als Regen. Vor allem der Abschlusssonntag war war nochmals bestens besucht. Es herrschte gemütliche Chillout-Atmosphäre auf der Grieserwiese, bei der noch die ein oder andere kühle Maß bei sommerlichen Temperaturen getrunken wurde.

Bei der Pressekonferenz in der Vorholzer-Festhalle am Sonntag konnte der 1. Kreisbereitschaftleiter des BRK schon konkrete Einsatzzahlen vorlegen. Während bei Landshuter Dulten im Schnitt 150 Einsätze geleistet werden, waren es diesmal über 220.000. Dies lag nicht an übermäßigem Alkoholkonsum (zehn Einsätze) sondern vielmehr daran, dass bei Besuchern der Kreislauf aus dem Takt kam bzw. Schnittverletzungen oder Insektenstiche zu behandeln waren. 15 Gäste mussten in eines der Krankenhäuser transportiert werden. Insgesamt leistete die Mannschaft des Roten Kreuz 1.500 Einsatzstunden.

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Die Schankkellner hatten selten Pause. Sie sorgten für regelmäßigen Nachschub des Wittmann-Festbieres.

Seitens der Sicherheit waren Polizei Pressesprecher Stefan Scheinbezuber und Peter Heß, Inhaber des Sicherheitsunternehmen GSS-Group, voll zufrieden. Randale blieben aus. Ganz im Gegenteil: Stefan Scheibenzuber sprach explizit von einer ruhigen und friedlichen Dult. Allerdings wurden während der zehn Festtage 24 Fahrräder von der Grieserwiese entwendet. Doch der Diebstahl von Fahrrädern bereitet der Polizei schon seit langem Kopfzerbrechen, ein Problem, das in Landshut auch außerhalb der Dulten Hochkonjunktur hat.

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Dultbürgermeister Erwin Schneck leitete für OB Hans Rampf, der in Kroatien Urlaub macht, die Dult-Abschlussbesprechung. Rechts neben Schneck Dultorganisator Christian Haunstein, rechts der Vorsitzende der Schausteller, Christian Buchner.

Gelobt wurde bei der Pressekonferenz seitens der Wirte und Schausteller das gute Preis-Leistungsverhältnis auf dem Platz, die friedlichen Leute und das wohlschmeckende Bier der Brauerei Wittmann.

Schon bei der Schaustellerversammlung am Dultdienstag in der Krämmer-Festhalle sprach Oberbürgermeister Hans Rampf an, dass die Karten für die Standplatzvergaben neu gemischt werden. Für die Landshuter Dulten und den Weihnachtsmarkt gibt es ein neues Regelwerk, bei dem über ein Punktesystem entschieden wird, wer den Zuschlag bekommt. Denn bekanntlich kam es wegen der Vergabe des großen Festzelts auf der Frühjahrsdult zu einem Verfahren vor dem Verwaltungsgericht in Regensburg. Das machte zur Auflage, dass die bisherigen Kriterien detailierter und transpartenter gemacht werden müssen. Nun geht es um den Nachweis von Ortsansässigkeit, Beliebtheit, Bewährtheit, Attraktion und noch viel mehr. So will man zukünftig aus den gut 950 Bewerbungen die 70 besten Beschicker herausfiltern.

Auf www.landshut.de/dulten gibt es die neuen Bewerbungsbögen bereits zum Herunterladen. Klar ersichtlich darin, dass verschiedene Kriterien verschieden stark gewichtet werden. Letztendlich läuft alles in eine Rechenmatrix ein, die zum Schluss eine Punktezahl ausspuckt. Wer die meisten Punkte erreicht, der siegt und kann zur nächsten Dult sein Geschäft auf der Grieserwiese aufstellen.

Fritz van Bracht, Chef des Landshuter Ordnungsamtes, ging noch präziser darauf ein. Er nannte es gerichtsfeste Kriterien, die erarbeitet wurden und nun zu mehr Schreibarbeit für die Bewerber und für Mehrarbeit im Rathaus führen. Er nannte zusätzlich die Attribute Optik, Ökologie, persönliche Eignung, Anziehungskraft und wiederholt das Wort „Attraktion“. „Damit sichert sich die Stadt gerichtsfest ab“, so Fritz van Bracht.

Doch wie kann man ein Attribut wie „Attraktion“ klar definiert mit Punkten bewerten, wollte ein Schausteller darauf wissen. Fritz van Bracht gab zu: „Eine schwierige Frage“. Gemeint sei wohl Anziehungskraft – was bietet ein Geschäft. Und fügte an: Hier haben wir Ermessensspielraum.

Diese Antwort führte im Nachgang durchaus zu Diskussionen an den Biertischen. Auch Stadträte des Dultsenates sehen das nicht ganz so einfach. Denn wenn „Attraktion“ mit Ermessenspielraum bewertet wird, wo bleibt dann die „gerichtsfeste Absicherung“? Ganz wohl sind sich da einige Mitglieder des Dultsenats nicht. Denn das kann einen neuen Prozess am Verwaltungsgericht zur Folge haben.

Dult04Oberbürgermeister Hans Rampf hatte schon am Dienstag bei der Dultversammlung noch eine besondere Aufgabe zu erfüllen. Nämlich die Verabschiedung von Martin Huber. Huber kam 1968 zum Sondertrupp der Bauamtlichen Betriebe und war seit 2002 Platzmeister für die Dulten auf der Grieserwiese. 93 Dulten war er organisatorisch auf dem Platz eingebunden. Seine Nachfolge wird Florian Kräh einnehmen.

So kennen die Landshuter Schausteller Martin Huber. Unterwegs als Platzmeister mit seinem motorisierten Fahrrad. Jetzt geht er nach 93 Dulten in den Ruhestand.

Was ebenfalls 2016 kommen wird, ist die Verteuerung der Parkplätze während der Dulten auf der Grieserwiese. Es sollen dann fünf statt bisher drei Euro für den Stellplatz verlangt werden.

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