Die politischen Verhälnise verschieben sich.
Landshut - hs (15.03.2020) Während der letzten Amtsperiode von Josef Deimer (1979 - 2004) erzielte seine CSU in Landshut bei der Stadtratswahl 2002 noch einmal die absolute Mehrheit mit 50,4 % der Wählerstimmen un die Mehrheit der 44 Stadtratssitze im Rathaus erreichen.
45.735 waren wahlberechtigt, die Wahlbeteiligung betrug noch 52,2 %.
Bei der Wahl 12 Jahre später erreichte die CSU - mittlerweile war Hans Rampf der Rathauschef (2005 - 2016) - nur mehr 28,2 %. Die Wahlbeteiligung betrug nur mehr 39,9 %. 52.178 Landshuter waren wahlberechtigt. Und wie wird die CSU unter Dr. Thomas Haslinger heute bei den 55.800 wahlberechtigten Landshutern abschneiden? Die Grünen wollen die CSU erstmals an Wäherstimmen nund Stadtratssitzen überrunden.
Die Grünen kamen 2002 erst auf 11,7 % und erzielten 2014 16,3 %, 2008 waren es sogar 17 %.
Die SPD konnte sich 2002 noch über 18,6 % freuen und musste 2014 mit 13,2 % zufrieden sein.
Die Freien Wähler blieben weitgehend konstant: 2002 hatten sie 10,6 % und 2014 dann 10,7 %.
Die ÖDP steigerte sich von 3,3 % (2002) auf 4,8 % (2015).
Die FDP hatte 2002 erst 2,9 %, dann 2008 satte 6,3 % und fiel 2014 wieder auf 2,9 % zurück.
Die Landshuter Mitte trat erstmals 2014 (nach der Abspaltung von der CSU) an und kam auf 12 %
Die Junge Liste trat ebenfalls erst 2014 erstmals an und kam auf 4,7 %.
Auch die Bayernpartei mischte erstmals 2014 mit und kam auf 2,6 %
Die Bürger für Landshut kandidierten erstmals 2008, erreichten dabei 7,4 % und 2014 noch 4,8 %

