„Zamhoidn Landshut“ ruft zum Dahoam bleim auf.
Landshut – pm(18.12.2020) Am 16. Dezember hielt die „Frauen-Bustour“ – ein Zusammenschluss aus mehreren „Querdenkerinnen“ - in Landshut. Redner*innen wie Karl Hilz verbreiteten Unwahrheiten über die Corona-Pandemie und Verschwörungstheorien. Gefährlich war vor allem der Aufruf die Hygienemaßnahmen nicht einzuhalten. Landshut wird von „Querdenken“ nicht verschont, so wird am 19. Dezember wieder eine Kundgebung – diesmal von „Querdenken 871“ (Landshut) – abgehalten werden.
Aufgrund der zunehmend sichtbaren Verstrickungen der lokalen Landshuter „Querdenken“-Bewegung mit Rechtsextrem denkenden wie dem Neonazi Michael Kastner und Ex-NPD-Bundesvorstand Ulrich Pätzold lassen sich auch innerhalb der Gruppierung zunehmend stärker wahrnehmbare Äußerungen von rechten Umsturzphantasien wahrnehmen.
Um ein Zeichen für die Wahrung unserer Demokratie gegenüber Angriffen von Demagogen, welche unter dem Deckmantel der vermeintlichen Verteidigung ihrer Freiheitsrechte die Demokratie beschädigen wollen und Rechtsextremismus tolerieren, wird das Bündnis „Zamhoidn LA“ einen Online-Protest veranstalten. Um Teilnehmer*innen bestmöglich vor Infektionen schützen zu können. Teilnehmen und ein Zeichen setzen können Sie, indem Sie in den sozialen Medien den Hashtag #EmpathieHeißtAbstandHalten verwenden.
Das Bündnis „Zamhoidn LA“ hat schon am 13. Dezember in Vilsbiburg eine erfolgreiche Gegenveranstaltung aufgrund einer Kundgebung eines „Querdenken 871“ nahestehenden „impfkritischen Kreises“ unter strenger Einhaltung der Maßnahmen veranstaltet. Angesichts steigender Infektionszahlen werden die Aktionen aber bis auf weiteres Online stattfinden.
Weitere Informationen finden Sie auf der Facebook Seite „Zamhoidn Landshut“.

