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Hochschule Landshut intensiviert Robotik-Forschung für Spezialeinsätze

Mareczek

Foto (Hochschule Landshut): Prof. Dr. Jörg Mareczek (links) arbeitet mit Studierenden der Hochschule Landshut an der präzisen Steuerung von mehrachsigen Roboterarmen – einer Königsdisziplin in der Robotik.

Landshut (02.07.2018) Die Hochschule Landshut will die Robotik-Forschung ausbauen und hat dafür ein neues Labor eingerichtet. Dort arbeitet Prof. Dr. Jörg Mareczek mit Kollegen und Studierenden daran, das Zusammenspiel von Menschen und hochkomplexen Robotern weiter zu verbessern. Sein Spezialgebiet ist der Maschineneinsatz in Situationen, die für den Menschen zu gefährlich sind.

Mareczek will Roboter zum feinfühligen Helfer bei der Bombenentschärfung und beim Rückbau von Kernkraftwerken machen. Für diese Aufgaben muss der Mensch die Maschine aus der Ferne steuern. Er sieht den Einsatzort nur durch eine Kamera und darf keine falsche Bewegung machen. „Dafür ist vor allem wichtig, dass durch eine hochsensible Kraftrückkopplung auch die kleinsten Widerstände am Steuergerät zu spüren sind“, sagt Mareczek. „Umgekehrt müssen die kleinsten Bewegungsbefehle vom Roboter präzise ausgeführt werden.“

Damit das klappt, darf sich zum Beispiel ein Roboterarm nicht selbst im Weg stehen. Das heißt, es muss vermieden werden, dass zwei seiner Bewegungsachsen in der exakt gleichen Richtung – in einer Flucht – stehen. Durch diese sogenannte Singularität bewegt sich der Roboter nur noch langsam und ungenau. „Weil der Mensch bei der Steuerung des Roboters auf andere Dinge aufpassen muss, wollen wir dem Roboter beibringen, sich so zu bewegen, dass er nicht in diese Lage kommt“, erklärt Mareczek.

Vom Bombenräumer bis zur Herz-OP

Projekte wie dieses sind eine spannende Aufgabe für Studierende aus den Studiengängen Elektro- und Informationstechnik sowie Maschinenbau. Dafür wurde das Robotiklabor modernisiert und zuletzt mit neuer Technik für rund 250.000 Euro ausgestattet.

Für Mareczek dreht sich alles um die Frage, wie man einen Roboter so baut, steuert und nutzt, dass er für den Menschen so einfach, praktikabel und flexibel wie möglich nutzbar ist. Und zwar nicht nur in explosiver oder kontaminierter Umgebung, sondern auch im Operationssaal: „Mein Ziel ist, auch Herzchirurgen mit Robotertechnik auszustatten, die sie präziser als von Hand, aber mit dem gleichen Gefühl arbeiten lässt.“

Der gebürtige Münchner hat langjährige Erfahrung in der Roboterindustrie und ist seit vier Jahren an der Hochschule Landshut. Neben Forschung und Lehre schreibt er gerade Buch über die Grundlagen der Robotik. „Dazu gibt es in der deutschen Fachliteratur bisher kaum etwas.“ Die Inspiration dafür ist die Arbeit mit den Studierenden, wie Mareczek sagt: „Die gemeinsame Forschung mit der jungen Generation bringt echten Mehrwert. Unser Labor lebt durch die Impulse der Nachwuchswissenschaftler.“

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